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40000 Tonnen Kabel und Leitungen aus Lindau und Uslar-Sohlingen

Unternehmen Kordes 40000 Tonnen Kabel und Leitungen aus Lindau und Uslar-Sohlingen

Katlenburg-Lindau. Vertreter des Gemeinderates Katlenburg-Lindau, der Verwaltung und weitere Interessierte sind am Dienstagabend zu einem Informationsbesuch in das Werk Lindau der Firma Kordes gekommen. Sie haben den Betrieb besichtigt, Fertigungsschritte kennen gelernt und von Platzbedürfnissen des Unternehmens erfahren.

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Erläutert Materialien und Produktionsabläufe: Sven Johanning (l.)

Quelle: Schauenberg

„Wir produzieren mit den beiden Werken in Lindau und Uslar-Sohlingen zusammen zirka 40 000 Tonnen Kabel und Leitungen im Jahr“, erläuterte Dirk Landskron, einer von zwei Geschäftsführern. In Lindau werde zu 100 Prozent für den deutschen und europäischen Großhandel produziert, in Uslar zu 15 Prozent.

Hergestellt würden ausschließlich Kabel für die Energieversorgung, die Geräteindustrie, Bauindustrie, Ein- und Mehrfamilienhäuser, außerdem Erdkabel und Kabel für „weiße Ware“ wie Waschmaschinen und Kühlschränke, für Lampensysteme und Wohnmobile, nannte Landskron einige Schwerpunkte.Der Standort im Solling sei stärker konfrontiert mit externen Anforderungen, „die über das genormte Produkt hinaus mit umgesetzt werden müssen“.

Das Unternehmen beschäftige in beiden Werken rund 200 Mitarbeiter, davon seien 40 am Solling-Standort in der Verwaltung tätig, nannte Landskron weitere Kennziffern. Er verwies auf „die relativ schwierigen logistischen und Hallenstrukturen“ in Lindau. „Wir kommen hier am Standort definitiv per Ende diesen Jahres an die Grenzen der Hallenlogistik“, sagte Landskron und ergänzte: „Wenn wir hier noch weiter wachsen wollten, müssten wir in einer größeren Form 2500 bis 3000 Quadratmeter bauen.“

Der größte Unterschied im Vergleich zum Jahr 2000 sei, „dass die Firma noch die gleichen Produkte herstellt, aber etwa das Doppelte an Menge“. Die „neueste Errungenschaft“ in Lindau sei ein neuer Grobzug und damit eine Ziehmaschine, die am Beginn des Produktionsprozesses steht.

Mit gleicher Produktionsgeschwindigkeit könnten nun zwei Drähte verarbeitet werden, erläuterte Betriebsleiter Sven Johanning während des Rundgangs, bei dem die Besucher unter anderem auch erfuhren, dass die Reduzierung von Trommelwechselzeiten zu einer Steigerung der Produktionsleistung beitrage.

Von Axel Artmann

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