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Faszinierendes Fachwerk

5. Südniedersächsischer Fachwerktag Faszinierendes Fachwerk

Gemeinsam das Fachwerk-Erbe der Stadt und der Region für Bewohner, Bürger und Gäste attraktiv erhalten, aber auch zukunftsfähig nutzbar machen: Das ist das langfristige Ziel auch für die Duderstädter Stadtväter. Welche Strategien dazu entwickelt werden können, das ist unter anderem Thema beim 5. Südniedersächsischen Fachwerktag.

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Rund 700 Fachwerkhäuser sind allein innerhalb des Duderstädter Walls erhalten geblieben.

Quelle: Niklas Richter

Duderstadt. Den Fachwerktag richtet die Stadt Duderstadt am Freitag, 26. August, von 14 bis 19 Uhr im historischen Rathaus aus – dem beeindruckendsten Fachwerkgebäude an der Brehme. Vorträge, Diskussion, Deklaration und Baustellenführung: Das Programm ist so vielschichtig und lebendig, wie das Duderstädter Fachwerk selbst. Und: „Es richtet sich nicht nur an Fachleute, sondern insbesondere an Fachwerk- und andere Hausbesitzer, Denkmal- und Heimatpfleger, Planer, Architekten, Politik und Verwaltung, Geschichts- und Kulturvereine und Touristen“, betont Jürgen Germerott, Fachdienstleiter Bauaufsicht, Denkmalschutz und Städtebauförderung bei der Stadt.

Über „Denkmalpflege als Instrument der Zukunftsentwicklung“ wird Ministerialdirigentin Annette Schwandner vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur um 15 Uhr sprechen. „Neues vom Fachwerk-Fünfeck“ verrät Fachwerk-Managerin Anna Laura Ulrichs gegen 15.30 Uhr, und um die Vorstellung des Gutachtens „Regionale Identität des Fachwerk-Fünfecks“ geht es beim Beitrag von Professor Manfred Gerner um 16.15 Uhr. Besonders spannend für die Teilnehmer aus dem Bereich Duderstadt wird es um 16.45 Uhr, wenn Reiner Zittlau und Eckart Rüsch von Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege über den Stand der Denkmalinventarisierung im Fachwerk-Fünfeck, besonders aber in der Altstadt Duderstadt informieren.

„Fast unsere gesamte Innenstadt steht ja unter Denkmalschutz“, erklärt Germerott. Bereits seit Monaten und voraussichtlich noch bis Ende des Jahres laufe die Denkmalinventarisierung: „Im Auftrag des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege und unter großer finanzieller Beteiligung der Stadt Duderstadt. Dabei wird jedes Haus erfasst, begutachtet und klassifiziert – also festgelegt, ob das Haus oder auch nur Teile davon – unter Denkmalschutz stehen“, beschreibt Germerott. Rund 700 Häuser innerhalb des Walles stünden unter Denkmalschutz, und für jedes davon werde eine Objektdatenbank angelegt.

„Licht und Farbe“ können die Tagungsteilnehmer um 17.30 Uhr bei der Baustellenführung in der Basilika St. Cyriakus erleben, ehe zum Ausklang ab 18 Uhr Gelegenheit für Gespräche besteht. Anmeldungen zum 5. Südniedersächsischen Fachwerktag sind bis zum 20. August möglich per Telefon 0?55?27/841-137 oder per E-Mail an g.braemer@uderstadt.de.

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©Richter