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572 000 Euro für Sanierung der Seeburger Seestraße

Parkplatz-Pflaster abgesackt 572 000 Euro für Sanierung der Seeburger Seestraße

Investitionen im Unfang von knapp 1,2 Millionen Euro sind im diesjährigen Haushalt der Gemeinde Seeburg veranschlagt. Größter Brocken ist mit 572 000 Euro die Seestraße, die von Grund auf erneuert werden soll.

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Pflaster-Debakel: Pfütze an der Zufahrt zum Isang.

Quelle: Schauenberg

Seeburg. Über die Straße rollt der gesamte Freizeitverkehr zum Ausflugslokal Graf Isang, Freibad, Freizeitgelände, Campingplatz, Bootsverleih und Natur-Informationszentrum am Ufer des Seeburger Sees. Durch den vielen Verkehr und schwere Fahrzeuge ist die strapazierte Freizeitpiste so geschädigt, dass sie mitsamt Unterbau komplett erneuert werden muss.

Probleme bereitet auch das lockere und stark abgesackte Pflaster auf dem innerörtlichen Seeparkplatz und der Isang-Zufahrt. Das Areal auf schwammigem Untergrund gehört zum Teil der Gemeinde, zum Teil dem Näder-Familienfonds, der vor elf Jahren den Isang-Neubau eröffnet hat. Nach Regenfällen bilden sich tiefe und große Pfützen, die bisweilen kaum noch passiert werden können.

„Wir wollen versuchen, im Zuge der Seestraßen-Erneuerung auch den Parkplatz und die Isang-Zufahrt zu sanieren“, sagt Bürgermeister Harald Finke (CDU). Zurzeit würden deshalb Verhandlungen mit dem Näder-Familienfonds geführt. Aus Sicht der Gemeinde mache es keinen Sinn, wenn nach der Sanierung der Seestraße wieder schwere Baufahrzeuge anrücken würden.

Für die Seestraße, die zu den am meisten belasteten innerörtlichen Straßen im Eichsfeld gehört, werden auch die Anwohner zur Kasse gebeten – mit 217 000 Euro der umlagefähigen Kosten. Die Anwohner-Beiträge wurden auf 30 Prozent für die Fahrbahn, 40 Prozent für Beleuchtung, 50 Prozent für Gehwege und 60 Prozent für Parkflächen festgelegt. „Das sind die geringsten Beitragssätze, die laut Satzung möglich sind“, sagt Finke: „Wir haben der Belastung durch den Durchgangsverkehr Rechnung getragen.“

Im Bernshäuser Baugebiet Hinter den Höfen III, das ebenfalls in diesem Jahr für 250 000 Euro fertiggestellt werden soll, sind die Anwohner mit 90 Prozent dabei.   

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