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Gespräche auf Augenhöhe

14. Eichsfelder Berufsfindungsbörse Gespräche auf Augenhöhe

Rund 60 Aussteller haben sich bereits für die 14. Auflage der Eichsfelder Berufsfindungsbörse angemeldet. Schüler und Eltern können sich am Sonnabend, 12. November, von 10 bis 15 Uhr in den Berufsbildenden Schulen Duderstadt über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informieren.

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Eichsfelder Berufsfindungsbörseim Jahr 2015.

Quelle: Richter (Archiv)

Duderstadt. Bei der Vorbereitung setzen die Organisatoren auf Bewährtes kombiniert mit neuen Ansätzen. „Gespräche auf Augenhöhe“ beschreibt Projektmanager Jan Diederich von der federführenden Stadtentwicklungsinitiative Duderstadt 2020 das Konzept, das viele Schüler der Region zum Besuch der Börse bewegen soll.

Die Börse näher bringen

„Wir gehen in die Jahrgänge neun bis elf, stellen die Veranstaltung, den Ablauf und das Teilnehmerfeld vor, erläutern den Zweck der Börse und den Nutzen, den sie Schülern bringen kann“, sagt Diederich. Besucht würden das Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt, die Heinz-Sielmann-Realschule, die St.-Ursula-Schule und die Kooperative Gesamtschule Gieboldehausen. Bei Schülern der Astrid-Lindgren-Schule und der Pestalozzi-Schule seien die Organisatoren zu Gast, während sie die Orientierungstage an den Berufsbildenden Schulen Duderstadt besuchen.

Vortrag und Einstellungstest

Zum Programm der Eichsfelder Berufsfindungsbörse gehören Kurzvorträge, die sich ab 11 Uhr im Raum B 107 der BBS dem Thema „Der praktische Start in die Karriere - Duale Ausbildung und Duales Studium“ widmen. Es sprechen Jens Schmidt, Geschäftsführer der Berufsakademie Göttingen, Sina Stahl von der Geschäftsstelle Göttingen der Industrie- und Handelskammer Hannover und Jana Klingebiel von der Firma Ottobock. Einige Auszubildende des Unternehmens schildern ihre Erfahrungen. Dierk Falkenhagen vom Polizeikommissariat Duderstadt bietet ebenfalls im Raum B 107 ab 12.30 Uhr einen simulierten Einstellungstest an. Unterstützt wird die Börse durch die Agentur für Arbeit als Co-Finanzierer und Sponsoren aus dem Feld der teilnehmenden Unternehmen und Institutionen, erläutert Projektmanager Jan Diederich. art

Erstmals dabei sind Ausbildungsbotschafter. Dahinter verbirgt sich ein Projekt der Industrie- und Handelskammer. Auszubildende aus der Region stellen ihren jeweiligen Ausbildungsberuf vor und informieren neben weiteren Aspekten über die Vergütung und die Chancen, die sich nach der Ausbildung bieten. Dies solle dazu beitragen, „den Horizont der Schüler zu erweitern“ und ihnen deutlich machen, was für Tätigkeiten sich hinter Berufsbezeichnungen verbergen.

Impulse vom Besuch

Als Einstimmung auf das Thema „Berufsorientierung“ werde wieder ein Film gezeigt, den eine Projektgruppe von sechs Schülerinnen des Eichsfeld-Gymnasiums und der Heinz-Sielmann-Realschule gedreht hat. Die Macherinnen interviewen sich in dem Film gegenseitig und erzählen, wie sie den Weg zur Berufsfindungsbörse gefunden haben, welche Eindrücke sie hier gesammelt haben und welche Impulse ihnen der Besuch gebracht hat.

Damit Termin und Ort der Berufsfindungsbörse in Erinnerung bleiben, erhalten die Schüler einen Beutel mit Block und Trinkflasche, die auf das Ereignis hinweisen. Diederich hofft, dass sich der positive Trend bei den Besucherzahlen fortsetzt. „Es ist eine einzigartige Möglichkeit, sich an einem einzigen Ort über die Vielfalt der Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Region zu informieren“, wirbt der Projektmanager für einen Besuch der Börse.

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