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800 protestieren gegen Gebietsreform

Demonstration in Heiligenstadt 800 protestieren gegen Gebietsreform

Mehr als 800 Menschen versammelten sich am Sonnabend-Abend mit Kerzen und Transparenten vor dem Landratsamt in Heiligenstadt zu einer Demonstration. Sie protestierten gegen die von der Thüringischen Rot-Rot-Grünen Landesregierung geplante Kreisgebietsreform.

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Mehr als 800 Menschen versammelten sich am Sonnabend-Abend mit Kerzen und Transparenten vor dem Landratsamt in Heiligenstadt zu einer Demonstration.

Quelle: Gregor Mühlhaus

Eichsfeld. Hintergrund der Protestaktion, zu der der neugegründete "Initiativkreis Pro Eichsfeld" aufgerufen hatte, ist die von Thüringens Innenminister Holger Poppenhäger (SPD) angestrebte Zwangsfusion des Landkreises Unstrut-Hainich mit dem Landkreis Eichsfeld.

Nach einem Zusammenschluss des wirtschaftlich stabilen Eichsfeld-Kreises mit dem hochverschuldeten Nachbarkreis befürchten die Obereichsfelder Steuererhöhungen und den Verlust des Kreisstadtsitzes. Zahlreiche Eichsfelder Kommunalpolitiker fanden bei mehreren Redebeiträgen deutliche Worte und übten auch scharfe Kritik am Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, dem sie Wortbruch vorwarfen.

Ramelow hatte noch im vergangenen Jahr davon gesprochen, das Eichsfeld bei einer Kreisgebietsreform unangetastet zu lassen. Der Eichsfelder Landrat Werner Henning (CDU) betonte, dass auch die Bildung einer kreisfreien Stadt Eichsfeld oder eine Angliederung an das niedersächsische Untereichsfeld in Betracht gezogen werde, sollte die Thüringische Landesregierung nicht von den geplanten Fusionsplänen abweichen.

Von Gregor Mühlhaus

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