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9. Wurstmarkt in der Duderstädter Innenstadt

Eichsfeld pur 9. Wurstmarkt in der Duderstädter Innenstadt

„Das ist Eichsfeld pur“, singen die Mitglieder des Harzclubs Rhumspringe über die „berühmte Mettwurst“, die Feldgieker. Damit haben die Sänger den 9. Eichsfelder Wurstmarkt eröffnet. Zwei Tage lang können Besucher hier Stracke, Feldgieker und andere Wurstspezialitäten probieren und kaufen.

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Quelle: Schneemann

Duderstadt. Dabei stellt es sich als Vorteil heraus, mit leerem Magen zu kommen: Etwa 60 Stände sind in der Duderstädter Innenstadt aufgebaut, ein Großteil davon Wurststände, die zum Probieren einladen. „Es wird kalt, Sie sollten sich rechtzeitig einen Vorrat anlegen“, scherzt Hubertus Werner vom Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt – der Verein organisiert den Wurstmarkt. Und Werner schiebt hinterher: „Es gibt nichts Besseres als eine ordentliche Mettwurst.“
Das scheinen auch die Besucher so zu sehen, die zahlreich zwischen den Ständen umherschlendern – und nicht nur aus dem Eichsfeld kommen. So ist Anneliese Mennecke extra aus Goslar mit einer Busreise angereist. „Ich bin zum ersten mal hier und wollte mir das mal ansehen“, sagt sie. Sie habe schon ein Mettwurstbrot gegessen – ihr Fazit: „Sehr lecker.“

Auch bei den Händlern herrscht gute Stimmung. „Alle wollen Stracke probieren“, sagt Konstanze Borchardt, Inhaberin von Borchardts Bauernladen, die schon seit dem ersten Wurstmarkt dabei ist. Neben den vielen Würsten, die an ihrem Stand hängen oder in roten Kisten drapiert sind, sticht ein rotes Sofa ins Auge. „Das ist unser Erkennungszeichen“, sagt sie. Geschäftsnamen merkten die Kunden sich nicht, das Sofa würden sie wiedererkennen.

„Manche Besucher machen sich richtig Notizen zum Vergleichen“, erzählt Borchardt weiter. Sie selbst sehe den Markt und die Wurstprämierung im Rathaus als gute Werbung für die Eichsfelder Schlachtereien an. „Wir haben schonmal den ersten und einmal den zweiten Platz gemacht“, sagt sie und werde wieder an dem Wettbewerb um die beste Stracke teilnehmen. „Man will ja wissen, wo man steht.“

Auch andere Schlachtereien sehen die Prämierung als Qualitätsmerkmal für ihre Stracke an. So hat die Nesselrödener Schlachterei Bömeke ihre Siegerurkunde vom 6. Wurstmarkt in ihrer Auslage zwischen den Würsten drapiert.
Christel Böning von der Desingeröder Schlachterei ihres Bruders Elmar Friedrich spricht über die Herstellung: „Es wird alles warm verarbeitet. Das Fleisch stammt von Schweinen von Kleinbauern aus der Region.“ Ihre Empfehlung: die echte Eichsfelder Blasenwurst, auch Feldgieker genannt. Klar: „Das ist Eichsfeld pur.“

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©Richter