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Abgespeckte Naturschutzpläne für sieben Gemeinden

Seeanger, Retlake und Suhletal Abgespeckte Naturschutzpläne für sieben Gemeinden

Das geplante Naturschutzgebiet Seeanger, Retlake, Suhletal ist in den davon betroffenen Gemeinden und beim Landvolk auf erhebliche Kritik gestoßen. Landwirte, Gewerbetreibende und Kommunalpolitiker  befürchten Einschränkungen der Flächennutzung und bürokratische Auflagen.

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Quelle: EF/Archiv

Landolfshausen. „Wir nehmen die Einwände ernst und haben unsere Planung überarbeitet“, sagte Landrat Bernhard Reuter (SPD), als er auf seiner Sommerreise Station in Landolfshausen gemacht hat. Im Rahmen des öffentlichen Beteiligungsverfahrens seien eine Reihe von Hinweisen eingegangen, die Planung sei überarbeitet worden. Der neue Entwurf wird bei einem Erläuterungstermin am Dienstag, 8. September, um 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Landolfshausen vorgestellt. Die Unterlagen sollen vorab am Montag ab spätestens 15 Uhr auf der Landkreis-Homepage eingestellt werden.

 
Reuter weist darauf hin, dass Gewässerbänder in den Ortslagen und Bereiche an den Ortsrändern aus dem Naturschutzgebiet herausgenommen worden seien: „Damit beseitigen wir Konfliktpotenzial und vermeiden unter anderem weitgehend, dass Parzellen durch die Abgrenzung des Naturschutzgebietes zerschnitten werden.“

 
Von den Naturschutzplänen betroffen sind die Gemeinden Landolfshausen, Seulingen, Rollshausen, Seeburg, Ebergötzen, Krebeck und Wollbrandshausen. Mit der Ausweisung des Naturschutzgebietes muss der Landkreis das Flora-Fauna-Habitat-Gebiet 139 der Europäischen Union sichern. Die EU-Kommission hat wegen Defiziten bei Umsetzung der FFH-Gebiete Strafzahlungen angedroht.  Nach dem Erläuterungstermin in Landolfshausen befasst sich der Umweltausschuss des Landkreises am 16. September sowie am 7. Oktober mit dem Thema, ein Beschluss soll dann am 5. November im Kreistag gefasst werden. ku

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©Richter