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Abiturienten des Eichsfeld Gymnasiums verabschieden sich von ihrer Schulzeit

Wüstenflair in brütender Hitze Abiturienten des Eichsfeld Gymnasiums verabschieden sich von ihrer Schulzeit

Vuvuzelas, Trillerpfeifen und Nebelhörner haben die Schüler des Eichsfeld Gymnasium (EGD) als „Bewaffnung“ dabei. Zur Abisturm-Party auf dem Sportgelände der Schule kamen alle Klassen zusammen, um ordentlich durchzudrehen.

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Großartige Stimmung bei der Abi-Party auf dem Sportplatz: Tageblatt-Fotograf Niklas Richter (rechts) muss mitfeiern.

Quelle: Richter

Duderstadt. Zwei Treckeranhänger stehen am Rande des Fußballfeldes: Auf dem einen steht die Abi-Band, die Hit nach Hit liefern und die feiernde Meute anheizt. Auf dem anderen sitzen zwei traurige Gestalten – die eine als Kamelreiter, die andere als Scheich verkleidet.

Passend zum Motto des Abschlussjahrgangs „Abu DhABI“ wird Wüstenflair verbreitet – nicht nur durch die brütende Hitze. Schulleiter Thomas Nebenführ und seine Stellvertreterin Ute Stecker machen den Spaß gerne mit. Auch wenn ihnen dank der Kostüme die Schweißperlen auf der Stirn stehen – wenn die Band spielt, tanzen sie mit.

„Wir sind schon seit 5.30 Uhr hier“, sagt die Sprecherin für die Abiturienten, Alexandra Seebode. Sie haben den Abistreich vorbereiten müssen: Der komplette Schulparkplatz wurde mit Heuballen abgesperrt, die Türen der Schule mit Panzerband zugeklebt. Manche Lehrkräfte ließen sich durch die Hindernisse nicht abschrecken. „Es gibt auch Lehrer, die fahren durch die Heuballen durch“, sagt Seebode.  

Abiturienten des Eichsfeld Gymnasiums verabschieden sich von ihrer Schulzeit. © Richter

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Auf dem Party-Gelände ist der Streich aber längst vergessen. Die Lehrer werden in spaßige Aktionen eingebunden und mitunter liebevoll veräppelt. Matthias Heim, Mathe- und Sportlehrer am EGD, bekommt dabei einiges ab. Schon am frühen Morgen ist sein Gesicht mit Lippenstift-Schriftzügen übersäht – Thema der kosmetischen Behandlung „Abi 2015“.

Nachdem er bereits einen Schüler Huckepack über den Fußballplatz getragen hat, wurde er von seinen ehemaligen Schülern noch einmal in die Pflicht genommen. Seine Aufgabe: In 20 Minuten eine Tanz-Choreographie einstudieren und vor der gesamten Schülerschaft verstellen. Als der Beat einsetzte, kreisten Heims Hüften – Jubelstürme lobten ihn von der Bühne.

Von Kay Weseloh

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