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Abiturienten des Jungengymnasiums Duderstadt

Treffen nach 50 Jahren Abiturienten des Jungengymnasiums Duderstadt

28 Abiturienten haben 1966 am Duderstädter Jungengymnasium ihr Hochschulzeugnis abgelegt, 14 von ihnen trafen sich, teils mit Ehefrauen, am Sonnabend zur 50. Abitur-Verleihung im Alten Rathaus. Für viele war es ein Wiedersehen nach etlichen Jahren, denn die meisten wohnen außerhalb des Eichsfelds.

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Tauschten bei ihrem Wiedersehen Anekdoten und Geschichten aus: Die Abiturienten des Jugengymnasiums.

Quelle: Müller

Duderstadt. Umrahmt von dicken Mauern, getrennte Schulen nach Jungen und Mädchen, Klassen nach neusprachlichem und altsprachlichem Zweig. Joachim Kinner, der aus Herzberg erst in der Oberstufe nach Duderstadt wechselte, konnte sich noch lebhaft sich an das Jungengymnasium erinnern.

Jede Woche nach Duderstadt

Später studierte er in Kassel, wurde Elektroingenieur und letztlich selbst Lehrer. Noch heute radelt Kinner, der in Katlenburg lebt, jede Woche nach Duderstadt. „Wer hat schon eine Basilika?“, freute sich Udo Unzeitig, langjähriger Konrektor der katholischen St.-Elisabeth-Schule und ebenfalls goldener Abiturient.

„Wir haben einen Dom!“, antwortete Walter Strüder, der inzwischen in Aachen lebt. Die Abschlussfahrt führte die Abiturienten zu den Steyler Missionaren nach Holland. „Am nächsten Tag ging es über Puffendorf und den Kreis Geilenkirchen zurück“, lachte Strüder.

Den ganzen Sonnabend verbrachten die früheren Abiturienten mit Anekdoten, besichtigten das Rathaus und das Westerturmensemble und ließen das Treffen gemeinsam ausklingen.

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©Richter