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Absage für Solaranlage auf Fuhrbacher Bürgerhaus

Statik des Daches Absage für Solaranlage auf Fuhrbacher Bürgerhaus

Solarpanele auf dem Bürgerhaus, wie vom Ortsrat gewünscht, wird es wohl nicht geben. Die Statik des Daches gebe das derzeit nicht her, das Dach sei nicht nach Süden ausgerichtet, erklärte der Fachbereichsleiter der Duderstädter Stadtverwaltung, Johannes Böning, in der jüngsten Ortsratssitzung.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Fuhrbach. Die frühere Solargenossenschaft Duderstadt, bei der auch die Stadt Mitglied sei, sehe keine Möglichkeit, es rechne sich nicht nicht, verwies Böning auf eine Untersuchung aus dem Jahr 2010 von städtischen Dachflächen.

Die Solargenossenschaft – mittlerweile umbenannt in Bürger-Energie und Wissen Südniedersachsen – , die die Nutzungsrechte von städtischen Dachflächen hält, hat sich wegen zurückgehender Strom-Einspeisevergütungen von Fotovoltaik verabschiedet und will ihr Geschäftsfeld auf Windenergie und Informationstechnologie ausweiten. Fünf Solaranlagen, darunter auch auf dem Fuhrbacher Feuerwehrhaus, wurden installiert. Nach der Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf nutzt die Sonne“ hatte der Orstrat sich ein Angebot für eine Solaranlage auf dem Bürgerhaus besorgt und um Prüfung durch die Stadt gebeten.

Da die letzten drei städtischen Baugrundstücke in Fuhrbach demnächst verkauft sein werden, sollte die Stadt aus Sicht des Ortsrates möglichst kurzfristig Planungen für Baulandentwicklung starten. Für Neubaugebiete machte Böning dem Ortsrat wenig Hoffnung. Er verwies auf die grundsätzliche Linie der Stadt, Flächen nur mit Investor und Erschließungsgesellschaft auszuweisen. Die Bodenpreise seien in Fuhrbach allerdings niedrig.

Für denkbar hält Böning, einzelne Vorhaben in zweiter Reihe, falls Eigentümer große Gartenflächen nicht mehr nutzen könnten und aufgeben wollten. Der Orstrat will jedenfalls Interesse und Bedarf an Baugrundstücken kurzfristig durch eine Umfrage ermitteln.

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