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Abstimmungsprozess für Grünes Band

Umweltminister beantwortet FDP-Anfrage Abstimmungsprozess für Grünes Band

Für das umstrittene Naturschutz-Großprojekt Grünes Band Eichsfeld-Werratal werden zurzeit die im Pflege- und Entwicklungsplan enthaltenen Maßnahmen abgestimmt. Anschließend entscheiden die beteiligten Bundesländer Hessen, Niedersachsen und Thüringen über das weitere Vorgehen.

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Quelle: EF/Archiv

Duderstadt. Das teilt das niedersächsische Umweltministerium als Antwort auf eine mündliche Anfrage von FDP-Landtagsabgeordneten zum 130 Kilometer langen Kernstück des Grünen Bandes an der ehemaligen innerdeutschen Grenze mit. Die Förderphase I mit Planung und Moderation sei im Sommer 2013 abgeschlossen, ein Antrag auf Förderung der Projektphase II noch nicht gestellt worden. In der Phase II geht es um die Umsetzung der Maßnahmen des von der Heinz-Sielmann-Stiftung durchgeführten Projekts, für die ein Zeitraum von rund zehn Jahren vorgesehen ist.

 

Akzeptanz in Thüringen gestiegen

 

Auch nach der Entwicklung der Akzeptanz vor allem bei den betroffenenen Bewirtschaftern und Grundeigentümern hat sich die FDP erkundigt. Das Ministerium verweist auf Erfahrungen im Thüringer Teil und zeigt sich zuversichtlich, dass auch auf niedersächsischer Seite erfolgreich für eine Akzeptanz und Mitwirkung geworben werden könne. Die seit vergangenem Jahr laufende Maßnahmenabstimmung in Thüringen zeige, dass es aufgeschlossene lokale Akteure gebe und Vorschläge konstruktiv diskutiert würden.

 

Die FDP-Abgeordneten hatten in ihrer Anfrage auf die Verunsicherung in der Bevölkerung über Ablauf und Ausmaße des Projektes hingewiesen. Das Umweltministerium hat nach Beginn des Abstimmungsprozesses in Thüringen ein Planungsbüro beauftragt, auch für den niedersächsischen Teil eine Abstimmung der Maßnahmenvorschläge insbesondere mit den Nutzern und Flächeneigentümern durchzuführen.

 

Informationstermine und Einzelgespräche

 

In diesem Zusammenhang verweist Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) auf die Informationsveranstaltung, die im Oktober in Krebeck durchgeführt wurde. Bei weiteren Terminen des Planungsbüros auf Gemeindeebene könnten sich alle Interessierten konkret über die Planungen informieren und ihre Belange diskutieren. Anschließend sollen die Maßnahmenvorschläge in Einzelgesprächen mit den Betroffenen detailliert abgestimmt werden.

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©Richter