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Adebar ist wieder in Ebergötzen

Storchenpaar gesichtet Adebar ist wieder in Ebergötzen

„Manche fliegen nach Afrika, manche nach Spanien“, sagt Friedel Bode aus Gieboldehausen zu den winterlichen Reisegewohnheiten der Störche. Der passionierte Naturfreund und Vogelbeobachter ist stets in Bereitschaft, wenn die Rückkehr der Störche aus dem Süden ansteht. Diesmal, so Bode, seien sie zu seiner Überraschung zwei Wochen früher zurückgekehrt, als er erwartet habe.  Ihr erwähltes Ziel: ein Storchennest in Ebergötzen.

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Ebergötzen als Reiseziel: erste Störche nach Winter­pause zurück­gekehrt.

Quelle: EF

Ebergötzen. Die Schönheit und Besonderheit der Tiere sei für viele Menschen leider nicht auf den ersten Blick zu erkennen, beklagt Bode. Erst wenn deren Verhalten, Gewohnheiten und Eigenheiten bekannt seien, könne der Beobachter die volle Pracht der Vögel genießen. Wie spannend es sein kann, die Tiere zu studieren, macht der Naturfreund an einem Beispiel deutlich: „Wir haben einen etwa 20-jährigen Storch in unserer Region, der jedes Jahr wiederkehrt“, sagt Bode, „mit dem ist nicht zu Spaßen.“ Mit seinem ungewöhnlich hohen Alter hat sich nach Bodes Meinung ein sehr wehrhaftes Verhalten eingestellt. „Wenn ein anderer Storch in der Nähe seines Nestes auftaucht, wird der gnadenlos verjagt“, sagt der Vogelfreund. Zumeist reichen Drohungen, die durch Aufplustern und aggressives Flattern erfolgen, um junge Konkurrenz für sein Nistgebiet zu vertreiben. „In den seltensten Fällen hackt er auch mal zu.“

Der Gieboldehäuser freut sich bereits auf die Ankunft der Störche im Flecken. Das Storchennest in seinem Ort liege zu seinem Glück unmittelbar unterhalb seines Hauses. „So kann ich genau beobachten, was im Nest vor sich geht“, freut sich der Gieboldehäuser. Das sei besonders erfreulich, wenn Jungtiere das Licht der Welt erblicken.

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