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Aktionen und Kontrollen bei Verkehrssicherheitswoche in Duderstadt

Überschlag zum Nachdenken Aktionen und Kontrollen bei Verkehrssicherheitswoche in Duderstadt

ADAC-Mitarbeiter Thomas Tschiersch drückt auf den Knopf der Fernbedienung, und der Saab dreht sich um die eigene Achse, bleibt in seinem Gestell mehrere Sekunden auf der Seite und dann auf dem Rücken liegen. Die Insassen hängen in ihren Sicherheitsgurten. Der Überschlagsimulator gehörte zum Programm der Verkehrssicherheitswoche, die Polizei und Berufsbildende Schulen (BBS) Duderstadt gemeinsam mit den Partnern Deutsches Rotes Kreuz, ADAC und Schutzengelverein ausgerichtet haben.

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Rund geht‘s: Schüler im Überschlagsimulator.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. „Es ist wichtig, schon auf dem kürzesten Fahrweg angeschnallt zu sein“, erklärte Tschiersch den BBS-Schülern. Er freute sich, dass mit der Aktion „bei vielen Teilnehmern ein Nachdenken hervorgerufen wird“.

„Ich habe es voll im Kopf gemerkt, da war so ein Druckgefühl“, berichtete Nadine Schlaberg aus Gieboldehausen, die zusammen mit Sarah Wucherpfennig aus Germershausen im Überschlagsimulator gesessen hat. „Das ist schon ein komisches Gefühl, wenn man nichts mehr selber machen kann und nur noch vom Gurt gehalten wird“, so deren Erfahrung.

Physikalische Größen wie Beschleunigung, Verzögerung und konstante Geschwindigkeit lernten Interessierte bei Bernd Tiemann im Auto kennen. „Es werden Messreihen gefahren, die später im Unterricht aufgearbeitet werden“, so der ADAC-Fahrsicherheitstrainer.

Nicht nur Aufklärung und Prävention gehörten zum Programm der Verkehrssicherheitswoche, sondern auch Kontrollen. 144 Geschwindigkeits-, 22 Gurt-, elf Mobiltelefonverstöße und sieben sonstige Verstöße registrierten Beamte des Polizeikommissariats Duderstadt, die von der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Göttingen unterstützt wurden. Hinzu kommen 388 Geschwindigkeitsverstöße, die der Landkreis gemessen hat.

„Die Zahlen stagnieren auf einem hohen Niveau“, berichteten Polizeihauptkommissar Guido Schwarze und Kriminalkommissar Benjamin Winkler bei der Präsentation der Daten. „Die Verkehrsteilnehmer müssen zu jeder Zeit und an jedem Ort vermehrt damit rechnen, kontrolliert zu werden“, kündigen sie an.

Von Axel Artmann

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