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Alfred Wüstefeld: „Würde gern weitermachen“

Abgebrannter Edeka-Markt in Bilshausen Alfred Wüstefeld: „Würde gern weitermachen“

Seit Pfingstmontag dieses Jahres liegt der Edeka-Markt an der Ecke Bergstraße/Öhrshäuser Straße in Bilshausen in Schutt und Asche. Doch nach dem Großfeuer am 28. Mai ist weiterhin ungewiss, ob und wie es mit dem Verbrauchermarkt weitergeht.

Bilshausen. Alfred Wüstefeld, der den Markt wenige Wochen vor dem vernichtendem Feuer als Betreiber übernommen und wieder auf Vordermann gebracht hatte, weiß immer noch nicht, wie die Zukunft aussieht. „Ich würde gern in Bilshausen weitermachen,“ sagt der Diplom-Ingenieur aus Rhumspringe, der etliche Verwandte in Bilshausen hat und auch von ihnen immer wieder auf die  Zukunft des Marktes angesprochen wird. „Ein Ort mit 2500 Einwohnern braucht einen Lebensmittel- und Verbrauchermarkt“, sagt Wüstefeld. Nachdem auch noch der Schleckermarkt geschlossen habe, sei die Situation für die Einwohner unhaltbar.

Doch Wüstefeld sind zurzeit die Hände gebunden. Die Handelsgesellschaft Edeka Hessenring mit Sitz in Melsungen steht in Kontakt mit der Investorengruppe, der das Grundstück und die inzwischen teilweise abgeräumte Brandruine gehört. Mit der Berliner Dependance der Investorengruppe und in Absprache mit deren Versicherung muss geklärt werden, ob und in welcher Form der Markt wieder aufgebaut werden soll.

Unternehmer Wüstefeld würde auf der bislang vorgegeben Grundfläche als Marktbetreiber weitermachen, wie er sagte. Wüstefeld betreibt einen Edeka-Aktivmarkt und Getränkemarkt in Rhumspringe, die Markthalle in Duderstadt, zwei Märkte in Pöhlde und jeweils einen in Herzberg und in Hilkerode. Die Backshops, unter anderem gibt es zwei in Osterode und drei in Herzberg, werden aus der Familienbäckerei in Rhumspringe beliefert.

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©Richter