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Alle Baureihen beim Ford-Mustang-Treffen in Gieboldehausen

Röhrende Acht-Zylinder Alle Baureihen beim Ford-Mustang-Treffen in Gieboldehausen

Der Ford Mustang ist ein Kultauto mit vielen Fans auch in Deutschland. Seit 1964 wird er gebaut, wenn auch heute nicht mehr mit vielen Chromteilen wie zu Beginn. Am Wochenende kamen Fahrer und Fans beim zweiten Mustang-Treffen in Gieboldehausen auf ihre Kosten.

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Rot und laut: Ford Mustang in Gieboldehausen.

Quelle: Pintschak

Gieboldehausen. Wenn in der Totenhäuser Straße ein Fahrer den Zündschlüssel drehte und aufs Gas trat, dann dröhnte der typische, blubbernde Acht-Zylinder-Sound  über das Gelände. Für viele Fans ein entscheidender Grund, sich einen Mustang zuzulegen. Mustangs aller Baureihen, aufgemotzte und Serienfahrzeuge, waren zu sehen. Wolfgang von Berg, Sprecher des Organisatorenteams, besitzt einen Hardtop in leuchtendem Gelb mit schwarzen Streifen aus dem Jahr 1965. Er besitzt seinen Oldtimer noch nicht so lange , aber war „schon immer“ Fan. „Es ist schon ein geiles Auto.“

Dirk Bertram aus Herzberg steht auf „Old-School-Autos“ fährt aber keinen Mustang. Oldtimer kosteteten halt ein „Heidengeld“. Der Rosdorfer Ulrich Schütte präsentierte seinen Mustang Coupe aus dem Jahr 1967. Der 200-PS-Motor mache schon einen „Höllensound“. Die Veranstaltung finde er „total klasse“, sagte der Rosdorfer, auch noch für einen guten Zweck, das könne man nur unterstützen.

„Wenn ich mein ganzes Leben Golf fahren müsste, habe ich etwas verpasst“, erklärte Rainer Hess. Er hatte mit seinem schwarzen 5,0 GT T-Roof schon ein besonderes Modell mit verchromten Auspuffrohren entlang der Fahrzeugseiten dabei. „Alles Handarbeit“, versicherte der Malzfelder. „Wir schrauben selber, ich lasse keinen anderen ran.“ Schon 1967 als kleiner Junge sei er infiziert worden, als amerikanischer Besuch mit einem Mustang nach Deutschland kam.

„Schon als Steppke habe ich mir gesagt, eines Tages wirst du einen fahren“, erzählte Hess vom Beginn  seiner Leidenschaft. Dann habe er sein Auto im Film „Auf dem Highway ist die Hölle los“ gesehen und sich 1998 seinen Mustang Baujahr 1986 zugelegt und restauriert. Hess gehört zum 90 Mitglieder starken Club „US-V8 Forces Nordhessen“, die gleich mit einer ganzen Herde Mustangs nach Gieboldehausen gekommen waren. 

Die schönsten Fahrzeuge der Baureihen wurden mit einem Pokal prämiert, auch für den lautesten Motorsound gab es einen. Der Veranstaltungserlös geht zu 100 Prozent an das Elternhaus für das krebskranke Kind.

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©Richter