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Einblicke in jüdische Lebensweise

Sonderausstellung Einblicke in jüdische Lebensweise

Eine Sonderausstellung zum Thema „Alles koscher - Das Brot der Juden“ wird am Sonnabend, 19. November, im Duderstädter Heimatmuseum eröffnet. Der Zusammenhang zwischen jüdischer Kultur und dem Brot als Grundnahrungsmittel soll hier auch im Fokus der Fotografin Varda Polak-Sahm stehen.

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Das Heimatmuseum in Duderstadt.

Quelle: SPF

Duderstadt. Die Jerusalemer Künstlerin Polak-Sahm will mit ihren Bildern unter dem Titel „Vom Brot allein“ die verbindende Rolle des Brotes zwischen Juden, Christen und Muslimen unterstreichen. Die Fotos sind bereits in Berlin und vielen anderen deutschen Städten präsentiert worden. Weltbekannt wurde die Künstlerin mit ihrer Dokumentation der Vergoldung de Kuppel des Felsendoms 1994.

Neben den Bildern bietet die Ausstellung im Heimatmuseum weitere interessante Aspekte. An Aktivstationen soll Wissenswertes über koschere Nahrungsmittel vermittelt werden. Zudem wird der Frage nachgegangen, was an Brot jüdisch sein kann und ob es immer koscher ist.

Kernsatz: Wissenswertes wird zur jüdischen Kultur und zum Brot als Verbindung zwischen Juden, Christen und Muslimen gezeigt.

Mit einem Dreidel, einem vierseitigen Kreisel, kann um Bonbons gespielt werden. Ein Film soll zeigen, wie turbulent es in einer echten Mazzenbäckerei zugeht (Mazzen sind dünne Fladenbrote), und ein gedeckter Sedertisch gibt Informationen zu einem der wichtigsten jüdischen Familienfeste. Seder ist der erste Abend des Pessachfestes, an dem die ganze Familie zusammenkommt. Ausgewählte Exponate geben einen Einblick in die jüdische Kultur und Lebensweise.

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Brotmuseum Ebergötzen und dem Museum für Brotkultur Ulm entwickelt. Im Heimatmuseum ist sie bis zum 31. März 2017 zu sehen. Ein Begleitprogramm mit Vorträgen, Familienführungen und einem jüdischen Puppentheater sollen die Ausstellung abrunden. Der Eintritt ist frei. Das Heimatmuseum ist freitags bis sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet oder nach Vereinbarung unter E-Mail heimatmuseum.duderstadt@gmx.de oder Telefon 05527/2539.

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