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Alljährliche Aktion der St.-Cyriakus-Gemeinde

Kinder übernachten im Pfarrheim Alljährliche Aktion der St.-Cyriakus-Gemeinde

„Im Moment nehmen sie das Heim auseinander“, sagte Verena Nöhren, Gemeindereferentin der Pfarrgemeinde St. Cyriakus aus Duderstadt. Die Sechs- bis Zehnjährigen müssten jetzt etwas toben, weil sie bereits ein anspruchsvolles Programm absolviert und super mitgemacht hätten.

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Aufregung vor dem Schlafengehen: 24 Mädchen und Jungen bringen Leben ins Pfarrheim an der St.-Cyriakus-Kirche.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. 24 Kinder sind am Freitagabend zu einem besonderen Anlass erschienen: der alljährlichen Übernachtung im Pfarrheim. Ab Mittag wurde bereits gespielt, gesungen, gegessen und getrunken und vor allem weihnachtliche Stimmung verbreitet.

Verena Nöhren und ihr Team aus ehrenamtlichen Helfern, Claudia Hampel, Manuela Kopp, Henriette Kellner und Luisa Kopp, hatten für den Anlass ein vielseitiges Tagesprogramm erarbeitet: In vier Gruppen unterteilt, konnten die neugierigen Jungs und Mädchen etwas über „Gott und die Welt lernen“.

Eine der Gruppen befasste sich mit dem Thema „Licht“. Nachdem die Kinder in einen abgedunkelten Raum geführt wurden, konnten sie der Geschichte „Die Halle der Welt mit Licht füllen“ lauschen und in deren Verlauf mit einer Kerze Licht spenden. Wie wichtig Licht für die Menschen ist, die Angst vor der Dunkelheit, Jesus Christus, als das Licht der Welt und viele weitere Facetten der Erzählung, konnten die Kleinen spielerisch ergründen.

Dass es anderen Kindern auf der Welt, nicht so gut geht wie ihnen, haben sie bei einer weiteren Station lernen können. „Krieg ist nicht schön“, sagte die kleine Laura. Auch, dass viele Jungen und Mädchen ihre Heimat verlassen müssen, weil sie durch den Krieg in Lebensgefahr schweben, ließ die Kinder nicht unberührt. Damit die Weihnacht auch zu den weniger glücklichen Flüchtlingskindern kommen kann, wollen sie alle gemeinsam Spielzeug spenden.

Zum Abschluss des Abends wurde es dann wieder turbulent: Die Übernachtung wurde unter den Kindern diskutiert. „Die Jungen kommen immer zu uns ins Zimmer“, schimpfte Nele: „Wenn wir aber zu denen ins Zimmer gehen, rufen sie immer mädchenfreie Zone“. Hoffentlich wurde der Disput bis 22 Uhr gelöst – dann sollten die Kinder nämlich schlafend im Bett liegen.

Von Kay Weseloh

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