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Alltag im Rollstuhl will organisiert sein

Experten geben Tipps Alltag im Rollstuhl will organisiert sein

Mit der zunehmenden Zahl älterer Menschen steigt auch die Zahl der Rollstuhlfahrer. Um sie, aber auch jüngere Menschen, die noch nicht von einem Handicap betroffen sind, drehte sich eine Veranstaltung im Seniorenzentrum Residenz Eschenhof in Gieboldehausen.

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Beim Info-Nachmittag in der Eschenhof-Stube: Thomas Fricke erklärt Bewohnern und Besuchern die Handhabung eines Rollstuhls.

Quelle: OT

Das Thema: „Alltag im Rollstuhl – der andere Blickwinkel.“ Schirmherr des Info-Nachmittags im Rahmen der Eschenhof-Reihe „Treffpunkt der Generationen“ war Gieboldehausens Bürgermeister Norbert Leineweber (CDU). Er betonte, dass es in der Fleckengemeinde in Bezug auf Rollstuhlfahrer schon viele bauliche Veränderungen gegeben habe, und dass noch weitere Maßnahmen in Arbeit seien.

Götz Groffmann von der Deutschen Angestellten Krankenversicherung (DAK) in Göttingen informierte die Besucher und Bewohner des Hauses über Finanzierung, Zuzahlungen und Belastungsgrenzen innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung. Thomas Fricke vom Sanitätshaus o.r.t. stellte nützliche Hilfsmittel zur Bewältigung des täglichen Lebens vor und zeigte anhand verschiedener Rollstühle, welche für welchen Personenkreis geeignet sind. Cornelia Bähr von der Ergotherapieschule Dr. Muschinski in Bad Lauterberg wies darauf hin, welche Schwierigkeiten Rollstuhlfahrer und Angehörige sowie Pflegepersonen im öffentlichen Straßenverkehr und Verkehrsmitteln haben.

Vom Pflegestützpunkt des Landkreises Göttingen nahm Elisabeth Richardt Stellung. „Früh genug an ein mögliches Handycap denken“, lautete ihr Ratschlag. Gerade auch, wenn eine Renovierung der Wohnung anstehe, sollte das Thema Rollstuhl nicht tabu sein. Schließlich gehe es darum, auch in einem Rollstuhl so lange wie möglich in der eigenen Wohnung leben zu können. Beispielsweise könnten eine zu enge Wohnungstür, ein nicht zu erreichender Kleiderschrank oder ein zu hoher Herd unüberbrückbare Hindernisse in der Wohnung sein.

Im Rahmen der Reihe Treffpunkt der Generationen“ bietet das Seniorenzentrum Eschenhof neben Themen zum Gesundheitsprogramm auch gesellige und musikalische Veranstaltungen an. Der ehrenamtlich getragene Förderverein „Geborgenheit im Alter“ unterstützt die Angebote.

Von Heinz Hobrecht

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