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Alte Klamotten für neue Zisternen

Kolping-Bezirk Untereichsfeld überreicht Spenden an Projekte Alte Klamotten für neue Zisternen

6482 Euro hat der Kolping-Bezirksvorstand Untereichsfeld als Erlös aus der Altkleidersammlung auf dem Pferdeberg übergeben. Die Brasilienhilfe Mingerode und die Brasilienpartnerschaft des Kolping-Diözesanverbandes Hildesheim fördern damit Trinkwasserprojekte im Nordosten Brasiliens.

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6482 Euro hat der Kolping-Bezirksvorstand Untereichsfeld als Erlös aus der Altkleidersammlung auf dem Pferdeberg übergeben.

Quelle: gm

Duderstadt. Maria Leidiane de Castro Gomes strahlte. Gerade überreichte Helmut Otto ihr gemeinsam mit Marianne Wuitschick und Wolfgang Kiehne für die Brasilienpartnerschaft des Kolping-Diözesanverbandes Hildesheim einen großen Scheck über 4320 Euro. Leidianes Heimat ist der Bundesstaat Ceará im Nordosten Brasiliens, seit Februar ist sie für ein Jahr Kolpingpraktikantin in Hildesheim. „18 Liter Wasser pro Tag und Familie stehen den Bewohnern dort zur Verfügung“, erläuterte Wolfgang Kiehne auf dem Pferdeberg vor Mitgliedern der Untereichsfelder Kolpingsfamilien. 67 wasserspeichernde Zisternen könnten mit den Spenden nun gebaut werden.

„Hilfe zur Selbsthilfe“, nannte das der Diekholzener, denn die Zisternen würden vor Ort selbst erstellt. 2162 Euro nahmen Christopher Gatzemeier und Andre Schwedhelm für die Brasilienhilfe Mingerode entgegen. „Das ist ein Selbstläufer“, habe man im Vorfeld Helmut Otto noch beruhigt, „da brauchst du dir gar keine Gedanken machen“. Für den neuen Vorsitzenden war die Altkleider-Sammelaktion Premiere, für die 21 sammelnden Kolpingsfamilien im Untereichfeld bereits eingespielte Routine. 46,4 Tonnen Altkleider, fast so viel wie 65 Kühe wiegen, trugen die Helfer am 12. März zusammen, andere Kolpinger horteten Kleiderspenden das ganze Jahr über.

Zwölf Tonnen weniger als im Vorjahr: Möglich, dass etliche ihre Kleidungen bereits Flüchtlingsunterkünften gespendet hätten, mutmaßten die Kolpinger. Zudem sei der Marktpreis für Textilien um 40 Euro pro Tonne gesunken. Dennoch: Ein beachtliches ehrenamtliches Engagement und ein tolles Ergebnis für zwei lebenswichtige Projekte in Brasilien, so Otto.

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