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Alter Friedhof soll Dorfplatz werden

Leader-Projekt Alter Friedhof soll Dorfplatz werden

Bereits seit fünf Jahren wird im Gemeinderat über die Umgestaltung des alten Friedhofes in Bernshausen zu einem Dorfplatz diskutiert. Jetzt sollen Nägel mit Köpfen gemacht und Fördermittel beantragt werden.

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Treffpunkt statt Totenstille: Der ehemalige Bernshäuser Friedhof soll für 97 000 Euro zum Dorfplatz umgestaltet werden.

Quelle: Vetter

Bernshausen. Das Grundkonzept für den Dorfplatz steht bereits, das Planungsbüro schätzt die Kostenhöhe auf rund 97 000 Euro. Auf der Wiese zwischen Kirche und Ortsdurchfahrt sind Fuß- und Verbindungswege, eine Treppenanlage unter Einbindung der Ehrenmals, Anpflanzungen, Sitzgruppen und ein offener Pavillon geplant, der auch als Rastplatz für Radwanderer dienen soll.

Abstimmung Ende März/Anfang April

Außerdem soll ein Wasserspielgerät, das junge Mütter in der Projektgruppe beantragt haben, aufgebaut werden. Auch die Eigenleistung der Seniorengruppe, die Bänke erstellen will, ist förderungsfähig. Über das Projekt soll Ende März/Anfang April in einer Bürgerversammlung informiert werden, in der noch kleinere Änderungswünsche vorgebracht werden können.

Einstimmig hat sich der Gemeinderat bei Einthaltung von Bruno Kluge (SPD) dafür ausgesprochen, einen Antrag für das EU-Förderprogramm Leader zu stellen und nach Bewilligung dass Planungsbüro zu beauftragen. Die Umgestaltung des Platzes, der später auch durch Bäume abgeschottet werde, sei eine tolle Idee, sagte Kluge (SPD), erst einmal sollten aber der Umbau des Dorfgemeinschaftshauses (DGH) und der Ausbau des Baugebietes Über den Höfen abgeschlossen werden.

Fußweganbindung berücksichtigen

Bernd Knöchelmann (CDU) hielt ihm entgegen, dass man die Leader-Förderperiode jetzt nutzen müsse und die DGH-Finanzierung bereits durch übertragene Mittel aus dem Vorjahr gesichert sei. Gerhard Rudolph (CDU) merkte an, dass auch der Straßenausbau schon geschoben wurde. Beim Dorfplatz-Projekt soll auch der Wunsch von Familien nach einer Fußweg-Anbindung ins Neubaugebiet berücksichtig werden.

Der Platz sei eine natürliche Verbindung und Abkürzung zum Altdorf und habe gute Chancen, genutzt zu werden, sagte Carsten Stralucke (Grüne) und regte eine Tempo-30-Ausweitung an.

Der ehemalige Friedhof hinter dem Pfarrheim wurde vor mehr als zehn Jahren entwidmet, die Gräber eingeebnet. Die Freifläche wurde von der Samtgemeinde an die Gemeinde übertragen.

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