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Anbau für Feuerwehr soll Raumnot beenden

Neues Fahrzeug passt nicht in Garage / Anbau für Feuerwehr soll Raumnot beenden

Nach der neuen Pergola aus Stahl und Glas sind am Wollbrandshäuser Dorfgemeinschaftshaus weitere Baumaßnahmen geplant. Die Gemeinde will die beengte Feuerwehr-Unterkunft mit Garage umbauen und durch einen Anbau erweitern. Die Planung hat Architekt Markus Otto übernommen, Finanzierung und Zeitplan sind noch mit der für die Feuerwehren zuständigen Samtgemeinde Gieboldehausen als Mieter zu klären.

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Kein Platz zum Umkleiden: Ortsbrandmeister Kopp.

Quelle: Richter

Wollbrandshausen. Als Verpflichtungsermächtigung für 2015 hatte die Samtgemeinde bereits im Etat 2014 einen Zuschuss in Höhe von 30 000 Euro eingeplant.

Da hatte die Gemeinde aber noch nicht die Kosten ermittelt. Die belaufen sich laut Wollbrandshausens Bürgermeisterin Heike Bodmann (SPD) auf rund 64 000 Euro. Die Gemeinde wolle davon 9000 Euro übernehmen und wünsche, dass die Samtgemeinde die Restsumme finanziere und dafür als Abtrag 22 Jahre lang keine Miete zu zahlen brauche.

Erhebliche Eigenleistungen wollen die Brandschützer selbst erbringen. Deshalb wurde die ursprünglich mit rund 90 000 Euro veranschlagte  Bausumme bereits auf 64 000 Euro gedrückt.

„Wir wollen noch in diesem Jahr beginnen“, sagt Bodmann auch mit Blick auf die einmaligen Investitionszuschüsse, die der Landkreis den Gemeinden gewährt. Samtgemeinde-Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) will noch klären, ob Drittmittel aus dem Dorferneuerungsprogramm für Wollbrandshausen in Anspruch genommen werden können.

Wie weiter vorgegangen werden soll, ist noch abzustimmen. Ortsbrandmeister Florian Kopp hält es für möglich, das Projekt auf zwei Bauabschnitte zu verteilen.  

Der Umbau des Feuerwehrgerätehauses ist schon wegen des neuen Fahrzeugs nötig, das die Wollbrandshäuser Wehr bekommt. Wegen der Etatlage hat die Samtgemeinde dessen Beschaffung auf 2016 geschoben. Das fast 30 Jahre alte Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) soll durch ein TSF-W mit Wassertank ersetzt werden, das nicht in die Garage passt: Der Torsturz ist zu niedrig und muss erhöht werden.

Ob das Falttor durch ein Rolltor ersetzt werden kann, ist noch offen. Durch einen Anbau sollen neue Toiletten mit separatem Eingang und ein Umkleideraum geschaffen, der Schulungs- und Gemeinschaftsraum vergrößert werden. Nicht etwa wegen der vielen Pokale, die die bei Wettkämpfen erfolgreiche Wehr mit 70 Mitgliedern und 25 Aktiven errungen hat, sondern weil es bei Versammlungen manchmal sehr eng wird. Bei Einsätzen erst recht.

„Im Alarmfall muss erst das Fahrzeug herausgefahren werden, bevor wir uns umkleiden können“, sagt Kopp.

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©Richter