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Anna und Elias führen Namenshitliste an

Wenig Bewegung in Spitzengruppe Anna und Elias führen Namenshitliste an

Für kurze und eingängige Vornamen entschieden haben sich die meisten Eltern, deren Kinder 2015 in Duderstadt geboren wurden. Beliebteste Vornamen waren bei den Mädchen Anna und Sophie, bei den Jungen Elias und Jonas.

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Beliebteste Vornamen 2015 im Eichsfeld: Acht Elternpaare entschieden sich für Anna, sechs für Elias.

Quelle: OT

Duderstadt. Seit Jahren gibt es wenig Bewegung in der Spitzengruppe, ein neuer Trend ist nicht erkennbar. Das gilt auch auf Bundesebene. Dort führen Mia und Ben die Hitliste an, Ben bereits das fünfte Jahr in Folge. Favoriten in Göttingen waren Elias und Sophie.

Beim Standesamt Duderstadt wurden im vergangenen Jahr 331 Geburten beurkundet – 158 Mädchen und 173 Jungen. Alle kamen im Krankenhaus St. Martini zur Welt. Trotz eines leichten Rückgangs gegenüber dem Vorjahr habe sich die Zahl der Geburten, die 2013 erstmals unter 300 gesunken war, stabilisiert, sagt Maria Wienert, die die Geburtshilfeabteilung leitet und auf einen weiteren Anstieg hofft: „Zum Jahresanfang sind wir wieder voll belegt, da viele für den Dezember angesetzte Geburtstermine überschritten wurden.“

Rückschlüsse auf die Bevölkerungsentwicklung im Raum Duderstadt lassen die Zahlen des Standesamtes nicht zu. 67 Prozent der Mütter, die ihre Kinder in Duderstadt zur Welt gebracht haben, kommen von außerhalb – überwiegend aus dem Obereichsfeld.

Exotische Ausreißer bei der Wahl des Vornamens wie vor einigen Jahren Aurelius Fabius Maximus oder Hieronymous Che gebe es kaum noch, sagt die Duderstädter Standesbeamtin Ute Lenz. Auch englische oder französische Namen sind auf dem Rückzug. Die Erfolgskomödie Fack ju Göhte hat den Chantal-Effekt offenbar eher gedämpft als befördert. Aus der Reihe tanzten 2015 nur einzelne Kinder wie Angelina Jolie Shari Fabienne, deren Eltern nicht in Duderstadt leben.

Lenz freut sich, dass Vornamen aus der Großelterngeneration weiter auf dem Vormarsch sind: „Namen wie Emil, Bruno, Karl und Hannes, Eva, Charlotte, Josefine und Frieda waren vor 15 Jahren noch nicht denkbar.“ Zur Spitzengruppe in Duderstadt gehörten 2015 auch die Mädchennamen Maria, Clara, Emilia, Lea, Marie und Merle sowie die Jungennamen Henry, Jonathan, Leon, Paul und Raphael.

78 Prozent der in Duderstadt geborenen Kinder erhielten einen, 18 Prozent zwei, nur wenige drei und mehr Vornamen. Auch hier setze sich ein Trend der Vorjahre fort, sagt Lenz. 63 Prozent der Kinder wurden in einer Ehe geboren – vier Prozent mehr als im Vorjahr.

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