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Anwärter lernen Löschen und Retten

Feuerwehr Gieboldehausen Anwärter lernen Löschen und Retten

Erst Ausbildung, dann Einsatz: Bevor Feuerwehranwärter bei Notfällen mit ausrücken, üben sie den Ernstfall in Theorie und Praxis. 22 Anwärter aus dem Bereich der Samtgemeinde Gieboldehausen nahmen an vier Wochenenden an der sogenannten Truppmannausbildung, Teil eins, teil.

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Für den Ernstfall: Feuerwehranwärter erwerben das Grundwissen in der so genannten Truppmannausbildung.

Quelle: Raabe

Zu den Ausbildungsthemen gehören das Grundwissen und die Unfallverhütung genauso wie die verschiedenen Löschmittel und -techniken. Der enorme Anstieg der Einsatzzahlen im Bereich der technischen Hilfeleistung macht auch hier eine Grundausbildung für die Anwärter unumgänglich.

Am ersten Wochenende mussten die Lehrgangsteilnehmer zur theoretischen Ausbildung ins Feuerwehrzentrum (FTZ) Potzwenden. An den folgenden drei Wochenenden wurden ihnen die nötigen Kenntnisse am Gerätehaus Gieboldehausen vermittelt. Zum Abschluss der Ausbildung mussten die Absolventen eine schriftliche Prüfung ablegen.

Menschenrettung

Zuvor hatten die Anwärter beispielsweise die Menschenrettung aus einem Auto nach einem Verkehrsunfall geprobt.   Zum Einsatz kam hier unter anderem hydraulisches Rettungsgerät.

Aber auch auf den richtigen Umgang mit den neuen Hohlstrahlrohren sowie der vierteiligen Steckleiter wurde bei der Truppmannausbildung eingegangen. Als Pflichtübung mussten sich zudem alle Teilnehmer von der Kirchenmauer in Gieboldehausen ableinen.  Hier war neben Geschicklichkeit und Können eine gewisse Portion Mut von Nöten. Bei einer Abschlussübung an der Hauptschule konnten die Teilnehmer auch ihr praktisch erlerntes Wissen unter Beweis stellen.

80 Stunden Ausbildung müssen die neuen Kameraden nun in den folgenden zwei Jahren in ihren eigenen Ortswehren nachweisen. Erst dann können sie am zweiten Teil der Truppmann-Ausbildung teilnehmen. Dabei wird dann noch einmal der komplette Lehrstoff vertieft. Schließlich steht dann die Abschlußprüfung auf dem Programm.

                                                                                                                             Von Holger Raabe

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