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Arbeit unter dem Storchennest

Schornstein der alten Molkerei Arbeit unter dem Storchennest

Auf dem Gelände der ehemaligen Molkerei in Gieboldehausen sind die Bauhandwerker zugange. Der Schornstein des Gebäudes, der seit vielen Jahren Störchen als Nist- und Brutplatz dient, wird saniert.

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Wird saniert: Der Schornstein der ehemaligen Molkerei in Gieboldehausen dient nur noch als Nistplatz für Störche.

Quelle: Blank

Gieboldehausen . Seit mehr als 15 Jahren ist der Schornstein auf dem Gelände des jetzigen Einzelhandelszentrums Alte Molkerei einer der meist beobachteten Gebäudeteile im Eichsfeld. Denn regelmäßig von März bis August jeden Jahres nisten oberhalb des Imbiss’ „Route 27“, direkt neben der Bundesstraße, Störche in Gieboldehausen.
Dutzende Jungvögel sind inzwischen auf dem Areal von Storchenvater Hermann Nachtwey und Familie geschlüpft. Schon lange bevor sich die gefiederten Tiere in Seeburg – und in diesem Jahr erstmals auch in Lütgenhausen – niederließen, war die Fleckengemeinde beliebter Nist- und Brutplatz der Glücksvögel.

Der Schornstein stammt noch aus der Zeit, als es in Gieboldehausen die Molkerei gab. Sie wurde im Jahr 1982 geschlossen. In den 1980er-Jahren sei der Schornstein um ein Drittel abgerissen worden und werde nicht mehr als Rauchabzug genutzt, berichtet Nachtwey, dessen Familie in der ehemaligen Molkerei das Unternehmen „Eichsfelder Wurstwaren Nachtwey“ betreibt. Praktisch nur noch als Wahrzeichen und Nistort für die Störche sei der Schornstein stehen geblieben.

6000 Euro lassen sich Nachtweys die Reparaturarbeiten kosten. Der untere Teil des Rauchabzuges soll verputzt und der obere Teil wieder ausgefugt werden. Beauftragt mit den Bauarbeiten ist das Gieboldehäuser Unternehmen Hildebrandt, das auf Schornstein- und Feuerungsbau spezialisiert ist.

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