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Arbeiten in Rollshäuser Kirche abgeschlossen

Gotteshaus saniert Arbeiten in Rollshäuser Kirche abgeschlossen

Die Sanierungsarbeiten in St. Margareta sind abgeschlossen. Die Kirche wird am Sonnabend, 17. Oktober, um 17 Uhr mit einem Gottesdienst wiedereröffnet.

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Pfarrgemeinderatsvorsitzende Donata Bode in der sanierten Rollshäuser Kirche mit beweglichen Gestühl, dem Taufbecken an zentraler Stelle und dem Beichtstuhl im hinteren Bereich.

Quelle: Richter

Rollshausen. „Wir sind erleichtert, dass endlich wieder Leben in die Kirche einzieht“, sagt Donata Bode, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates.

Auslöser für die Bauarbeiten war Schwamm, der den Holzfußboden befallen hatte. Gutachter kamen zu dem Ergebnis, dass der gesamte Boden und damit auch der verflieste Teil erneuert werden musste.

Bei Ausbaggerarbeiten stießen Spezialisten auf historische Funde, Archäologen entdeckten den Grundriss zweier Vorgängerkirchen und ein Knochenlager. Als der Untergrund wieder verfüllt war, wurde die Betondecke gegossen, ein Spezialist des Bistums wählte Oberkirchner Sandstein für die Fliesarbeiten aus, Maler versahen die Wände mit einem neuen Anstrich.

Noch eine Veränderung fällt beim Betreten der Kirche sofort ins Auge: Rund 100 Stühle ersetzen die bisherigen Kirchenbänke.

Helfer haben die aus dem Bestand der Gemeinde Rhumspringe stammenden Sitzgelegenheiten neu bezogen und gestrichen. „Mit den Stühlen sind wir flexibler, wir können nun auch Kreise bilden“, so Bode. Aufgestellt sind in den hinteren Reihen auch Holzstühle, die teils gespendet wurden und teils im Pfarrhaus standen.

Durch die Bestuhlung konnte auch das Taufbecken versetzt werden, das nun einen repräsentativeren Platz mitten im Kirchenraum erhalten hat. „Familien können sich auch rundherum setzen“, beschreibt die Pfarrgemeinderatsvorsitzende einen Vorteil.

Am bisherigen Standort des Taufbeckens befindet sich eine neue Marienecke: „Die Marienfigur stammt aus dem Nachlass einer Verstorbenen, wir hatten sie schon ein Jahr im Pfarrhaus stehen“, erläutert Monika Pamin vom Pfarrgemeinderat. Vor der Figur steht eine Kirchbank, die zuvor einen Platz auf dem Orgelboden gehabt hat. Der Beichtstuhl wurde in den hinteren Bereich der Kirche versetzt.

In die Umgestaltung ist auch viel ehrenamtliche Arbeit eingeflossen. Diese reichte von Reinigungsarbeiten über das Aufarbeiten von Türen bis zum Ölen des Mannhauses.  

Den Gottesdienst zur Wiedereinweihung gestalten Pfarrer Michael Kreye und Pater Cherian, für den musikalischen Rahmen sorgt der Chor New Voices of Gospels. Anschließend soll es je nach Wetter rund um die Kirche oder in den Räumen der Feuerwehr die Möglichkeit zu Begegnungen und persönlichen Gesprächen geben.

„Wir wollen in der Kirche auch eine Stellwand aufstellen, auf der mit Fotos die Arbeiten dokumentiert werden“, kündigt Pamin an. Wünsche für die kommenden Jahre seien die Sanierung des Altarraumes und der Kirchenorgel.

Von Axel Artmann

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