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Arbeitskreis der CDU drängt auf Versachlichung der Flüchtlingsdiskussion

Integrationszentren gefordert Arbeitskreis der CDU drängt auf Versachlichung der Flüchtlingsdiskussion

Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der niedersächischen CDU unterstützt die Initiative der CDU-Landtagsfraktion für ein Integrationsgesetz. Insbesondere die Schaffung von Integrationszentren in den Landkreisen sei sinnvoll, sagen Sigrid Jacobi (Bilshausen) und Harm Adam (Bovenden).

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Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der niedersächischen CDU unterstützt die Initiative der CDU-Landtagsfraktion für ein Integrationsgesetz

Quelle: Pförtner

Bilshausen/Bovenden. In einer gemeinsamen Erklärung zur aktuellen Flüchtlingspolitik danken die beiden Mitglieder des EAK-Landesvorstands den vielen ehrenamtlichen Helfern und verurteilen die auch in Niedersachsen zunehmende Zahl an Anschlägen auf Asylheime und Angriffen auf Flüchtlinge:

„Diese menschenverachtenden kriminellen Taten sind nicht zu rechtfertigen und juristisch schnell und konsequent zu ahnden.“ Jacobi und Adam halten eine sachliche, besonnene und offene Diskussion über Flüchtlingsfragen für notwendig. In der politischen Auseinandersetzung müssten sowohl die mit dem Zuzug vieler Menschen verbundenen Chancen als auch Probleme und Herausforderungen angesprochen werden.

Eine noch größere Aufgabe als die menschenwürdige Aufnahme der Flüchtlinge sei die mittel- und langfristige Integration in unsere Gesellschaft. „Vereinbarungen, die festlegen, was die Flüchtlinge von Deutschland erwarten können, und was Deutschland von den Flüchtlingen erwarten kann, schaffen dabei Klarheit und Verbindlichkeit“, meinen Jacobi und Adam.

Der EAK begrüße die bereits beschlossenen und in Aussicht gestellten Gesetze und Bemühungen auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene mit dem Ziel, Fluchtursachen wie Krieg und Armut zu bekämpfen und damit die Zahl der flüchtenden Menschen zu reduzieren.

Bundesweit würden sich allein im Bereich der Kirchen rund 200 000 Menschen in der Flüchtlingsarbeit engagieren, betonen Jacobi und Adam: „Diese Zahl unterstreicht den wichtigen und unverzichtbaren Beitrag, den die Kirchen und viele Christinnen und Christen für eine menschliche Gesellschaft leisten.“ 

Von Kuno Mahnkopf

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