Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Areal oberhalb des Hilkeroder Friedhofs soll Naturpark werden

Förderkulisse wird ausgelotet Areal oberhalb des Hilkeroder Friedhofs soll Naturpark werden

Das ursprünglich als Erweiterungsfläche für Gräber bestimmte Areal oberhalb des Friedhofs soll zu einem Naturpark umgestaltet werden. Für den Plan, den Reinhard Karlen mit Margret Sommer und Siegfried Herschel ausgebrütet hat, gibt es grünes Licht von der Stadt Duderstadt als Eigentümerin, der Ortsrat Hilkerode hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, das für weitere Ideen und Vorschläge offene Projekt umzusetzen.

Voriger Artikel
Mehr als 1000 Kostümierte feiern Lutzeball in Gieboldehausen
Nächster Artikel
Umzüge der Superlative in Hilkerode und Wollershausen
Quelle: GT

Hilkerode. Damit solle begonnen werden, sobald die Förderkulisse feststeht, sagt Ortsbürgermeisterin Hiltrud Rust (CDU). Über das Dorferneuerungsprogramm, in das Hilkerode mit fünf weiteren Duderstädter Dörfern aufgenommen wurde, sind voraussichtlich 80 Prozent Zuschuss möglich. Karlen stellt aber noch ein anderes Finanzierungsmodell in Aussicht. Danach könnten über die Trägerschaft eines Naturschutzverbandes 50 Prozent Förderung im Zuge der Dorferneuerung und die restlichen 50 Prozent der Kosten über die Bingo-Umweltstiftung fließen.

Landschaftspfleger hätten davor gewarnt, das 4000 Quadratmeter große Gelände zu überladen, sagt Karlen, Rust rät zu einem pflegeleichten Konzept. Angedacht sind ein Weidentunnel, der auf eine Streuobstwiese führt, Lesesteinhaufen und Benjeshecke, ein Bienenhaus und eine Verrottungshütte, die die Folgen der Wegwerfmentalität thematisieren soll. Die Schulkinder sollen im Sinne von nachhaltiger Umweltbildung  in das Projekt einbezogen werden, als Stichworte nennt Karlen Insektenhotel, Kräuterspirale und Nisthilfen. Auch ein kleiner Tümpel sei denkbar. Die vorhandenen Ahornbäume sollen um heimische Laubbäume ergänzt, Fichten gefällt werden, eine Sitzgruppe einen Panoramablick über den Ort auf den Harz bieten. Zudem soll an der Grenze zum Friedhof ein Bereich der Ruhe mit einem Rosenbogen als Eingang geschaffen werden.

Auch der Schotterweg  am Friedhof könnte unter Hinzuziehung der Kleingärten am Wegesrand in die Pläne einbezogen werden könnte. Zunächst soll die Stadt aber prüfen, ob ein Sparausbau mit Anliegerbeteiligung oder Reparaturarbeiten im Zuge der Unterhaltung zum Tragen kommen können.  ku

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter