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Arschbomben, Kanus und Schnuppertauchen

Aktionstag im Freibad Duderstadt Arschbomben, Kanus und Schnuppertauchen

Wasser als Spaßfaktor: Einen abwechslungsreichen Aktionstag präsentierte die Eichsfelder Blockheizkraftwerk- und Bädergesellschaft am Sonnabend im Duderstädter Freibad.

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Weist ins Tauchen ein: Ingo Weiland von der DLRG mit der neunjährigen Greta.

Quelle: Walliser

Gleich an mehreren Stationen wurden Spiel, Sport, Spaß und Animation für alle Besucher geboten.
„Es läuft ganz gut“, freute sich Bademeister Uwe Tuma über die Resonanz. Vom „Arschbomben-Wettbewerb“ bis zur Rollenbahn und von der Wassergymnastik bis zur Hüpfburg lockten zahlreiche Angebote. Maßgeblich beteiligt am Gelingen des Aktionstages war die DLRG Eichsfeld. Neben einer Spielstraße mit Glücksrad boten Mitglieder die Möglichkeit zum Schnuppertauchen.
„Das längere Unter-Wasser-Bleiben, ohne aufzutauchen, macht den besonderen Reiz aus“, erzählte Erik Otto aus Krebeck, der erst zwei Mal zuvor getaucht war. „Wenn ich alt genug bin, werde ich einen Tauchschein machen“, sagte der 16-Jährige.

Auf großes Interesse stießen auch die Mitmachangebote und Präsentationen des Wassersportclubs (WSC) Gieboldehausen. „Wir bieten die Möglichkeit zum Kanufahren“, erläuterte Winfried Trümper, der als freier Trainer für die Betreuung der Wildwassergruppe im WSC verantwortlich zeichnet. Er freute sich, dass auch absolute Anfänger den Mut hatten, ihre ersten Runden mit diesem vom Wasser getragenen Fortbewegungsmittel zu absolvieren. „Viele haben Talent“, lautete die fachkundige Einschätzung von Trümper.

Große Aufmerksamkeit fanden die Vorführungen von Christian Schell, der den dritten Platz bei den Norddeutschen Meisterschaften im Freistil-Kanu-Rodeo belegt hat. „Ich fahre hauptsächlich Wildwasser auf der Oker. Die Action macht besonders Spaß. Das ist Adrenalin pur“, erläuterte der 27-Jährige. „Man braucht schon ein bisschen Geschick. Außerdem kommt es auf Körperbeherrschung an.“ Die größte Schwierigkeit für Anfänger sei das Geradeausfahren.
Neben diesen Angeboten gab es weitere Stationen, bei denen es auch um das schnöde Mammon ging. Beim Cash-Diving hatten Kinder bis 14 Jahre die Möglichkeit, im Nichtschwimmerbecken das Kleingeld für ihr Eis zu ertauchen.

Von Axel Artmann

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