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„Asylgesetze konsequent anwenden“

Die Wahlkampfthemen des ALFA-Landratskandidaten Michael Täuber „Asylgesetze konsequent anwenden“

Asylpolitik, Extremismusbekämpfung, Verkehr und Wohnen sind Themen aus dem Wahlprogramm der Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA), die Landratskandidat Michael Täuber aus Bad Sachsa persönlich für wichtig hält. Als weiterer Punkt liegt ihm die Tourismusförderung am Herzen.

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Michael Täuber.

Quelle: Oliver Thiele

Bad Sachsa. Asylpolitik: Eine konsequente Anwendung vorhandener Gesetze und deren Durchsetzung fordert der 56-Jährige ALFA-Kandidat. „Das heißt, dass abgelehnte Asylsuchende konsequent und sofort abgeschoben werden müssen“, sagt Täuber und schlägt einen Bogen zum nächsten Thema: „Nur dann können wirklich Berechtigte auch in den Genuss von günstigem Wohnraum kommen, denn ihnen steht er zu.“

Wohnraum: Im Altkreis Göttingen bedürfe es dringend der Schaffung von Wohnraum, da der Zuzug von Menschen aus Krisengebieten sicher anhalten werde: „Göttingen ist eine Studentenstadt, in der günstiger Wohnraum dringend benötigt wird, damit er auch für Studenten bezahlbar bleibt.“

Extremismus: Die Bekämpfung extremistischer Gewalttaten hält Täuber in Göttingen für nicht ausreichend. Die bisherige auf Deeskalation ausgerichtete Göttinger Politik sei klaglos gescheitert und müsse dringend reformiert werden. „Jeder redet immer nur von rechts und vergisst dabei, dass es gerade linke radikale und belehrungsresistente Chaoten sind, die zumeist gewalttätige Krawalle in Göttingen anzetteln - und das auf Kosten der Polizei und deren Gesundheit sowie auf Kosten der Geschäftswelt, deren Schaufenster immer wieder zu Bruch gehen“, meint der ehemalige Polizist: „Hier ist eine harte Hand gefragt, die ich bisher nirgends sehe.“

Verkehr: Wegen der Größe des neuen Landkreises müssten die öffentlichen Verkehrsmittel noch mehr in den Fokus rücken: „Hier müssen Möglichkeiten für die meiner Meinung nach ansteigende Pendlerzahl gefunden werden, zu günstigen und stabilen Preisen von A nach B zu kommen, und das in kürzeren zeitlichen Abständen.“

Tourismus: Der Altkreis Osterode müsse aus dem „Dornröschenschlaf“ aufgeweckt werden, sagt Täuber. Der Harz sei eine touristische Perle, viele politisch Verantwortliche hätten das anscheinend noch nicht gemerkt: „Die Ostharzgebiete haben es verstanden und rechtzeitig investiert.“ Eine Folge touristischer Attraktionen, für die es guter Ideen und Investoren bedürfe, seien auch neue Arbeitsplätze, um die Landflucht junger Menschen zu stoppen. Täuber warnt auch vor einer Verspargelung der Landschaft durch Windkraftanlagen, fordert einen nachhaltigen Schuldenabbau und mehr Entwicklungsmöglichkeiten für Wirtschaftsbetriebe.

Alle Beiträge zur Kommunalwahl: www.gturl.de/kwgoe16

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