Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Auch am Ufer der Nathe ist der Westen wild

11. Country-Night Auch am Ufer der Nathe ist der Westen wild

Ein Hauch von Wildem Westen wehte am Sonnabend zu später Stunde durch den Eichsfelder Natheort. Die 11. Country-Night lockte bei tropischen Temperaturen mehr als  160 Cowboys und -girls in die Reithalle des Reitervereins St. Georg.

Voriger Artikel
Schauspiel „Blaue Grotte“
Nächster Artikel
Gewalttätige Brüder müssen ins Gefängnis

Mit Stetson oder ohne, in Stiefeln oder Sandalen: Line-Dance sorgt für Betrieb auf der Tanzfläche und darf bei keiner Country-Night fehlen.

Quelle: Schneemann

Nesselröden. Mit Klassikern des Genres und jüngeren Hits eröffnete Solo-Künstler Willie das Programm, das von den Country-Freunden und der Nesselröder Ortsgruppe des Roten Kreuzes ausgerichtet wurde.

Der Funke sprang schnell von der Bühne aufs Publikum über, gutgelaunte Line-Dancer stürmten – mit und ohne Steson – sofort die überdimensionale Tanzfläche und ließen die Hacken auf den Holzboden knallen. Auch die Gruppe Sixpack Corner heizte mit ihrem breit gefächerten Repertoire von traditionellen Countrysongs bis zu New Country die Stimmung an. Die Formation setzt sich zusammen aus der Band Country Corner und dem Duo David & Heart aus Bad Lauterberg.

„So eine Reithalle bietet uns ein tolles Ambiente“, freute sich Sänger Wolfgang David. Die Begeisterung für die Country-Musik wurde schon früh bei ihm geweckt. „Ich war auf einer amerikanischen Schule in Deutschland, da habe ich sie mit 16 Jahren kennen gelernt“, so David. Country-Klänge seien „ähnlich vielseitig wie Amerika besiedelt ist“. Von Rock‘n Roll über Blues bis zu afrikanischen Klängen können Musikfans die Einflüsse von vielen anderen Musikstilen heraushören.

„Country-Musik verbindet die Leute untereinander“, findet Frank Fricke. Der Heiligenstädter ist Line-Dancer und fährt oft zu Events. „Es ist wie eine Familie, man trifft da immer auf dieselben Leute“, so die Erfahrung des 43-Jährigen Obereichsfelders, der gerne ein deftiges Steak genießt. Seine Verwandten und Freunde zeigen Verständnis für die Country-Begeisterung. Ihr  Motto lautet: Jedem sein Hobby.

„Das tolle Miteinander“ gefällt Bianca Konradi aus Nesselröden. Ihr war die Western-Musik quasi in die Wiege gelegt. „Schon Eltern und Freunde haben sie gehört“, berichtet die 33-Jährige, die seit zwei Jahren zu den Country-Freunden gehört. Im Fachhandel sucht sie passende Bekleidung und Accessoires für ihr Hobby aus. Von der Begeisterung dafür sind auch ihre beiden  Kinder infiziert. „Sie tragen gerne Western-Hüte.“

Auch künftig möchte die Nesselröder Gruppe die Country-Night feiern, betont Pressesprecherin Daniela Mittag, vorausgesetzt, „dass wir weiter die Reithalle nutzen können und die Gema-Gebühren so bleiben wie sie sind.“

Von Axel Artmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter