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Auf Umgehung folgt Sanierung

Umgehungsstraße Westerode Auf Umgehung folgt Sanierung

Die Geländer am Wegesrand sind gesetzt, die letzten Bäumchen als Ausgleich für den Landschaftsverschleiß gepflanzt. Der Fertigstellung der Umgehungsstraße soll die Sanierung der Ortsdurchfahrt Westerode folgen. Das erfordert einen Abstimmungsprozess und soll zwei Jahre in Anspruch nehmen.

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In Westerode ist das Verkehrsaufkommen trotz Tempo 30 gestiegen.

Quelle: Niklas Richter

Westerode. Das Straßenbauamt will die alte Bundesstraße in Westerode in zwei Abschnitten sanieren. Das zur Gemeindestraße herabgestufte Teilstück zwischen der Kreuzung im Ortskern und dem Ortsausgang in Richtung Esplingerode soll in diesem Jahr, das der Landesstraße zugeschlagene Teilstück zwischen Kreuzung und Otto-Bock-Kreisel erst im kommenden Jahr erneuert werden.

Abstimmung und Untersuchungen

Sachbearbeiter Kai Bauerochse geht vom Baustart für die Gemeindestraße im Spätsommer oder Herbst aus. Ausschreibungen seien noch nicht erfolgt. Zurzeit gehe es noch um Untersuchungen, Bauvorbereitungen und die Abstimmung eines Konzeptes mit der Stadt Duderstadt wegen der Kombination mit Leitungsarbeiten, Gehwegen und weiteren Straßensanierungen.

„Je eher, desto besser“, sagt Westerodes Ortsbürgermeister Bernward Vollmer (CDU) und hofft, dass der wieder zunehmende Verkehrsstrom im Ort nach dem Umbau weiter abebbt. Während der Bauphasen soll es eine Ampel- oder Anliegerregelung geben.

Mehr Verkehr trotz Tempo 30 und Umgehung

Westerode. Für den Schwerlastverkehr gilt schon lange und fast in der gesamten Ortsdurchfahrt Westerode Tempo 30, zwischen Kreuzung und Kreisel erst seit einigen Wochen für alle Autofahrer. Das Tempolimit hat das Straßenbauamt wegen Fahrbahnschäden angeordnet.

Abgenommen hat der Durchgangsverkehr dadurch nicht. Auf kürzestem Weg in die Duderstädter Innenstadt vermeiden viele Pendler den Bogen über die Umgehungsabfahrten am Gewerbegebiet Breiter Anger oder Rosenthaler Hof.

„Vor Freigabe der Umgehung sind täglich 12 000 Fahrzeuge durch den Ort gefahren“, sagt Ortsbürgermeister Bernward Vollmer (CDU): „Diese Zahl hat sich lediglich halbiert, rund die Hälfte der Autofahrer nutzt weiterhin die Ortsdurchfahrt.

Die prognostizierten 4000 Fahrzeuge sind noch nicht erreicht.“ In den vergangenen Monaten sei die Verkehrsbelastung noch einmal um rund zehn Prozent angestiegen, bedauert Vollmer und hofft auf zusätzliche Maßnahmen zur Verkehrslenkung. ku

Der Ortsrat hat eine ganze Reihe von Wünschen zur Verkehrsberuhigung und Umgestaltung, die berücksichtigt werden sollen. Dazu gehört auch der Rückbau der Linksabbiegerspur im Kreuzungsbereich mit dann abknickender Vorfahrt für die Landesstraße.

Die Straße soll schmaler, Geh- und Radwege sollen breiter, zusätzlicher Parkraum im Ortskern geschaffen werden. Prüfen lassen will der Ortsrat die Möglichkeit eines Verbotes für Gefahrguttransporte und für Lastwagen mit mehr als 7,5 Tonnen Gewicht, von dem Anlieger- und Lieferverkehr ausgenommen werden sollen. Ebenfalls geprüft werden sollen neben Wünschen zur Beschilderung und Begrünung verkehrsberuhigende Maßnahmen im kommunalen Abschnitt wie Markierungen, Fahrbahnteiler und Tempo 30.

Mehr Verkehr auf die Bundesstraße

Zudem drängt der Ortrat auf Anpflanzungen und Maßnahmen an der Landesstraße, um mehr Verkehr aus dem Ort heraus und auf die verlegte Bundesstraße zu bekommen. Das zielt vor allem auf Pendler aus Richtung Duderstadt und Nesselröden ab. Der Wirtschaftsweg nach Desingerode soll wieder ausschließlich für landwirtsschaftlichen Verkehr ausgeschildert werden, auf der Südseite der alten Bundesstraße westlich der Zufahrt Mühlenstätte dauerhaft Parkplätze ausgewiesen werden.

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©Richter