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Aufregende Zeit für 380 Fünftklässler

Schulwechsel Aufregende Zeit für 380 Fünftklässler

Mit dem Wechsel von der Grundschule auf die weiterführenden Schulen beginnt für mehr als 380 Fünftklässler allein im Eichsfeld eine aufregende Zeit. Wo ist der Klassenraum, das Sekretariat oder die Toilette? Wie heißen die neuen Mitschüler und die Lehrer? Wann und wo fährt der Schulbus ab? Wo erfahre ich was?

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Beim Sport lernen sich die neuen Fünftklässler besser kennen: 5e des Eichsfeld-Gymnasiums mit Lehrer Reinhard Wucherpfennig.

Quelle: Lüder

Eichsfeld. Solche Fragen beschäftigen die Kinder in den ersten Wochen in der neuen Umgebung.

An den Eichsfelder Schulen stellen Lehrer, Koordinatoren und ältere Mitschüler Programme für die Einführungswochen zusammen, die das Zurechtfinden und das gegenseitige Kennenlernen erleichtern sollen. Im Schulzentrum Auf der Klappe bekommen die Fünftklässler sowohl an der Heinz-Sielmann-Realschule (HSR) als auch am Eichsfeld-Gymnasium (EGD) T-Shirts mit ihrem Namen, für jede Klasse eine andere Farbe. „Wer sich noch nicht kennt, muss nicht du da rufen, sondern den jeweiligen Vornamen“, nennt Bernd Wollersen als Koordinator an der HSR den Vorteil.

Außerdem würden die Fahrschüler mit Verkehrserziehung auf die besonderen Aspekte an den Bushaltestellen hingewiesen, zum Teil in gemeinsamen Projekten mit der Polizei. An der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Gieboldehausen werden außerdem auch die Kinder, die zu Fuß zur Schule kommen,  in puncto Schulwegsicherheit trainiert, betont die neue kommissarische Schulleiterin Carla Koch. Und am EGD werden die Fünftklässler mehrmals von ihren Klassenlehrern auf dem Weg von der Außenstelle in der Christian-Blank-Straße zum Schulzentrum Auf der Klappe begleitet, bis die Kinder sicher die Strecke bewältigen.

Patenschaften von älteren Schülern sind ebenfalls an  Eichsfelder Schulen ein bewährtes Mittel, um die Neuen zu unterstützen. Dazu kommen Schulrallyes, die helfen sollen, das Schulgelände zu entdecken, und verschiedene Spiel- und Sportveranstaltungen sollen das Kennenlernen erleichtern. An der Integrierten Gesamtschule St. Ursula in Duderstadt (IGS) werden auch schon kleine Wanderungen durchgeführt. „Die Schüler sollen gleich unsere außerschulischen Lernorte wie die Leerensche Rinne kennenlernen und sehen, was wir dort machen“, erklärt Bernhard Stillig als didaktischer Leiter an der IGS.

An der Duderstädter Astrid-Lindgren-Schule (ALS) sind in diesem Jahr nur vier Fünftklässler angemeldet worden. „Wir haben eine Combi-Klasse mit der sechsten zusammen“, erklärt Schulleiterin Daniela Breckerbohm. Die älteren Schüler würden die Neuen unterstützen. „Das hat auch Vorteile, denn es ist immer jemand bei den Neuen, der sich schon auskennt“, schildert die Schulleiterin die positiven Aspekte.

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