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Aufs Leben vorbereiten

Marktumfrage Aufs Leben vorbereiten

Der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag fordert ein Schulfach „Arbeit und Wirtschaft“, um die Schüler besser aufs Leben vorzubereiten. Halten die Leute das für sinnvoll? Fühlten sie sich in ihrer Schulzeit gut aufs Leben vorbereitet? Was hätten sie noch in der Schule lernen wollen?

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. „Es ist immer gut, wenn sie für jeden etwas machen. Egal, ob er nun gut oder schlecht in der Schule ist“, sagt Walburga Otto aus Duderstadt. „Ich finde es wichtig, Jugendliche frühzeitig und umfassend zu informieren, damit sie wissen, was später auf sie zukommt, ob sie nun Einzelhandeslkaufmann oder Schlosser werden wollen.“ Sie selbst habe 45 Jahre als Friseuse gearbeitet und hat in ihrer Jugendzeit eine entsprechende Vorbereitung vermisst. Trotzdem habe ihr die Arbeit immer viel Spaß gemacht.

Helmut Lehnhoff

Quelle: Franke

Als sinnvoll erachtet auch Helmut Lehnhoff aus Bodensee das geforderte Schulfach: „Man kann gar nicht frühzeitig genug damit anfangen.“ Heutzutage seien die Jugendlichen alle sehr begabt im Umgang mit Handys und anderen digitalen Medien, aber im Berufsleben müssten sie dann strampeln. Deshalb sei besonders in der Vorbereitung auf das Berufsleben die frühzeitige Information besonders wichtig.

Walburga Otto

Quelle: Franke

Frauke Bertram aus Desingerode sieht vor allem Schulpraktika als wichtige Informationsquelle und erinnerte sich dabei an die Erfahrungen, die sie seinerzeit selbst im Praktikum sammeln konnte. „Da können die Schüler unter realen Bedingungen ausprobieren, wie ihnen die gewählte Arbeit liegt.“ Damit die Schüler aber auch verstehen, um was es dabei geht, würde sie nicht unbedingt vor der neunten Klasse damit beginnen. Katrin Günther fände es vor allem wichtig, die Jugendlichen auf das alltäglich Leben vorzubereiten. „Auf den Arbeitsmarkt werden die Schüler heute eigentlich genug vorbereitet“, sagt die Kallmeröderin. Aber viele wüssten nicht, wie sie einen Überweisungsträger ausfüllen müssen und hätten keine Ahnung von beispielsweise Haftpflicht- oder Unfallversicherungen.

Anja Kellner würde eine Vorbereitung in allen Bereichen bevorzugen. „Es ist wichtig die jungen Leute auf ihr Arbeitsleben vorzubereiten“, erklärt die Duderstädterin. „Aber ebenso wichtig ist es, dass sie beispielsweise lernen, wie man mit Geld umgeht oder wie Banken funktionieren.“

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