Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Auftakt zur dritten Fachwerk-Triennale

Fachwerk und Stadtentwicklung Auftakt zur dritten Fachwerk-Triennale

Denkmalschutz, Klimawandel, Demographischer Wandel, Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung sind nur einige Themen, die im Rahmen der Auftaktveranstaltung der dritten Fachwerk-Triennale in Eschwege Erwähnung finden.

Voriger Artikel
Erste Wallfahrt für Menschen mit Behinderung in Germershausen
Nächster Artikel
60 Aussteller kommen zur Gesundheitsmeile nach Duderstadt

Fachwerk in Hann. Münden.

Quelle: Hinzmann (Symbolfoto)

Eschwege. Nach Grußworten von Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe und dem Oberbürgermeister der Stadt Celle und Vorstandsvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fachwerkstädte Dirk-Ulrich Mende, folgen Vorträge von Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Die einzelnen Beiträge beleuchten dabei aus individuellen Blickwinkeln die Herausforderungen, die an moderne Stadtentwicklung gestellt werden. Unter anderem erläutert Henning Schwarting vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wie nachhaltige Stadtentwicklung in Hessen aussieht.

Neben allen Schwierigkeiten, die die Sanierung von Fachwerkbauten mit sich bringt, beinhaltet sie auch ein Mehrwert für das Stadtbild, fördert die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts und steigert die Attraktivität für die Bewohner. Vorteile effizient zu nutzen und dabei mit den Schwierigkeiten fertig zu werden, wird von den Referenten der Triennale in den Vordergrund gestellt.

"Wir haben den Investoren geholfen durch den Behördendschungel zu kommen", erklärt Alexander Büttner, Bürgermeister von Bad Münstereifel, wie seine Stadt einen entscheidenden Beitrag zur eigenen Entwicklung leisten konnte. Es sei kein Geld da gewesen, um selber tätig zu werden, da habe man Investoren gesucht und mit allen Kräften unterstützt. Das Ergebnis: Heute ist Bad Münstereifel Standort eines Factory-Outlets das die Innenstadt beispielhaft belebt.

Der Kernbeitrag der Veranstaltung behandelte die Entwicklung Eschweges. Engelbert Thielemann, zuständig für Planen und Bauen der Stadt Eschwege, erläutert unter anderem die Entwicklung der innerstädtischen Leerstände, Ideen zur Schaffung modernen Wohnraums und Barrierefreiheit. Ein wesentlicher Bestandteil seiner Tätigkeit ist die Konzentration auf Handel in der Hauptachse der Stadt und wohnen in der Altstadt. "Die Altstadt ist das Herzstücks Eschweges", begründet er.

Zum Abschluss gab es eine Podiumsdiskussion mit Frank Rostek, Bürgermeister von Bleicherode, Wolfgang Conrad von der Stadt Eschwege, Heike Vehlhaber aus Werningerode und Harald Wegener, Bürgermeister von Hann. Münden. Nach der Diskussion resümiert Thielemann:" es sind viel interessante Gespräche geführt worden." Diese würden bei der Folgeveranstaltung am 3. Juli in Frankfurt Höchst weitergeführt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter