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Ausschuss lehnt SPD-Antrag ab

Sackstraße Duderstadt Ausschuss lehnt SPD-Antrag ab

Einen Rückschlag im Kampf um die Beibehaltung der Einbahnstraßenregelung haben die Bewohner der Sackstraße erlebt. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt- und Feuerschutz der Stadt Duderstadt stimmte mehrheitlich gegen den Antrag der SPD-Fraktion.

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Die Sackstraße in Duderstadt.

Quelle: Richter

Duderstadt. Doris Glahn (SPD) erinnerte ihrer Erläuterung zum Antrag an die Zeiten, als es die Einbahnstraßenregelung noch nicht gab, an die Enge der Straße, wenn sich Fahrzeuge begegneten, die Lärmbelästigung für die Anwohner, die übrigens eine Unterschriftenliste mit 50 Unterzeichner eingereicht hatten.

„Die jetzige Einbahnstraßenregelung hat zu einer deutlichen Verbesserung der Lärmsituation für die Bewohner geführt und damit zu einer Verbesserung der Lebensqualität“, zitierte Glahn aus dem Antrag. Darüber hinaus verstehe sie die Gewichtung nicht, dass der Verkehr aus dem unbebauten Gebiet am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) zurück in das bewohnte Gebiet geleitet werden solle.

Im Gegensatz dazu erinnerte Duderstadts Ortsbürgermeister Hubertus Werner (CDU) an den Beschluss des Ortsrates, der sehr deutlich aussage, die Regelung mit der Öffnung des Sternparkplatzes wieder aufzuheben. Schließlich habe sich der Durchgangsverkehr am ZOB verschlimmert.

Fußgänger, die zu den Bussteigen wollten, würden von den vielen Autos belästigt. Die Gefährdung sei unumstritten - unter anderem durch die höhere Geschwindigkeit als in der Sackstraße. Klaus Schaper (CDU) verwies dabei auf die Kinder, die sich am ZOB aufhalten.

Für den Erhalt der Einbahnstraßenregelung setzte sich auch Lothar Dinges (WDB) ein. Eer betonte, dass er bereits im Ortsrat vehement gegen den Beschluss argumentiert habe. Warum solle eine Maßnahme, die sich als gut herausstellt, zurückgenommen werden. Die Einbahnstraße in der Sackstraße habe die Verkehrssituation in der Innenstadt wesentlich mehr verbessert als der Linksabbiegerpfeil in der Haberstraße. Er forderte, lieber gesondert über eine Verbesserung am ZOB nachzudenken.

Wolfgang Schwedhelm bat als Bewohner, dass die Wertsteigerung erhalten bliebe. „In einer offenen Sackstraße kommt es zum Stillstand, die Autofahrer hupen“, erklärte er. Und seit es die neue Regelung gebe, sei noch keiner gegen den Poller gefahren.

„Zu Zeiten der alten Regelung passierte das alle drei bis vier Wochen.“ Und auch für die Fußgänger, die aus der Schmiedegasse die Sackstraße überqueren, sei die Situation viel sicherer geworden. Doch die Argumente der Antragsbefürworter fruchteten nicht. Mit den Stimmen der CDU/FDP-Gruppe wurde dieser mehrheitlich abgelehnt.

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©Richter