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Aus für Sprachheil-Kindergartenfiliale

Außenstelle von St. Hildegard Aus für Sprachheil-Kindergartenfiliale

 Die Außengruppe des Göttinger Sprachheil-Kindergartens St. Hildegard in Duderstadt wird im Juli aufgelöst. Die acht Betreuungsplätze der Kleinsteinheit seien zuletzt immer weniger nachgefragt worden, heißt es in einer Mitteilung der Katholischen Pressestelle Göttingen.

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Die acht Betreuungsplätze der Kleinsteinheit seien zuletzt immer weniger nachgefragt worden, heißt es in einer Mitteilung der Katholischen Pressestelle Göttingen.

Quelle: Nachtwey

Duderstadt.  Träger der Einrichtung ist der Caritasverband Südniedersachsen. Mit einem veränderten Sprachheilangebot unterstütze die Caritas die Integration betroffener Kinder in eine alltäglichere Umgebung, sagt Vorstandssprecher Ralf Regenhardt und verweist auf Alternativen zu der vor 16 Jahren eingerichteten Außengruppe.

Sprachheilförderung sei auch Bestandteil des Angebots der Caritas-Tagesstätte St. Raphael, deren zwei Kindergarten-Gruppen im selben Gebäude des Gewerbeparks Euzenberg untergebracht sind, sowie der integrativen Kindergartengruppe der Kita St. Georg in Duderstadt. Ansonsten werde allen betroffenen Kindern ein Platz in Göttingen zugesagt. Dort bleibe der Sprachheil-Kindergarten St. Hildegard mit 32 Plätzen wie bisher bestehen.

Familien werden beraten

 „Wir beraten und begleiten alle betroffenen Familien bei der Umstrukturierung“, sagt Ingrid Rexhausen-Rieken, die den Kindergarten St. Hildegard im Göttinger Caritas-Centrum St. Godehard leitet.  Den Mitarbeitern sollen neue Angebote gemacht werden, bestätigt Pressereferent Dr. Johannes Broermann.

"Wir prüfen zurzeit Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung", ergänzt Regenhardt: "Allen im Gruppendienst bieten wir im Caritas-Centrum St. Godehard in Göttingen im Bereich der Kindertagesstätten Arbeitsplätze an."  „Alle Kinder werden entsprechend ihren Bedürfnissen weiterhin betreut und gefördert“, versichert Regenhardt. Als Perspektive nennt er auch die Planungen für den sogenannten Inklusiven Campus, der verschiedene Angebote bündeln soll und ursprünglich auch die St.-Hildegard-Außengruppe aufnehmen sollte.

Zu geringe Auslastung

Die Notwendigkeit der „Umstrukturierung“ begründet Regenhardt  mit veränderten Rahmenbedingungen. Die Außengruppe des Sprachheil-Kindergartens habe in den vergangenen Jahren Defizite erwirtschaftet, die Auslastung sei zu gering gewesen. Das habe auch damit zu tun, dass in Regelkindergärten zunehmend integrative Gruppen angeboten würden.

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