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Ausstellung „Schüler für Flüchtlinge“ Zeichen gesetzt

Die Integration von Flüchtlingen läuft in vielen Bereichen in Duderstadt bereits erfolgreich. Dies soll eine Ausstellung im Schaufenster und im Eingangsbereich des Kontaktladens „dito“ in der Apothekenstraße 3 dokumentieren.

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Schüler des Eichsfeld-Gymnasiums Duderstadt zeigen eine Ausstellung im Kontaktladen „dito“.

Quelle: r

Duderstadt. „Wir wollen ein Zeichen gegen die Aktivitäten und Ansichten des ,Freundeskreises‘ setzen“, sagt Dirk Glowatz, der in der Jugendberufshilfe des Landkreises Göttingen arbeitet und sich um die Angebote in dem Kontaktladen kümmert. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft „Schüler für Flüchtlinge“, des Eichsfeld-Gymnasiums Duderstadt haben die Präsentation zusammengestellt. Die Ausstellung zeigt Stühle, die unbegleitete junge Flüchtlinge während eines Aktionstages mit den Einwohnern nach eigenen Vorstellungen bunt und vielfältig bemalt haben.

Ein weiterer Schwerpunkt sind Fotos, die gemeinsame Aktivitäten mit Flüchtlingen dokumentieren. Dazu zählen unter anderem ein Ausflug nach Göttingen, das Basteln von Masken, eine Kleidersammelaktion und das Beschriften von Möbelstücken in der Sprachlernklasse, das dem schnellen Erlernen der deutschen Sprache dienen soll. Deutlich zu lesen ist auch ein Satz, den Mitglieder der AG in eine Rede während einer Demonstration gegen den „Freundeskreis“ integrierten: „Man kann gegen Krieg sein, man kann gegen Gewalt sein, man kann gegen Terror sein, aber man kann nicht gegen die sein, die davor fliehen“.

„Für mich ist es selbstverständlich, wenn Menschen hierher kommen, die Hilfe benötigen, dass man die dann auch leistet“, erklärt die 17-jährige Ronja Bleckert, die sich in der AG engagiert und am Freitag beim Aufbau der Ausstellung geholfen hat. Die Foto sollten deutlich machen, „dass Flüchtlinge auch nur Menschen wie wir sind“ und dazu beitragen, Vorurteile abzubauen.

Für die gleichaltrige Sevda Boran war es wichtig, sich vor allem um die kleinen Kinder zu kümmern, „weil das diejenigen Personen sind, die eigentlich gar nichts dafür können.“ Die Ausstellung wird bis Freitag, 18. November, gezeigt. art

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