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Ausstellungsbesucher überwinden in Duderstadt Spinnenangst

Lebende Vogelspinnen und Insekten Ausstellungsbesucher überwinden in Duderstadt Spinnenangst

Die Angst vor Spinnen mag in der Frühzeit des Menschen sinnvoll gewesen sein – heute treibt sie Arachnophobiker manchmal schon beim Anblick von Hausspinnen zu Schreianfällen. Am vergangenen Sonntag gab es genügend Gelegenheit, diese Spinnenabscheu zu überwinden.

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Quelle: Richter

Duderstadt. In der Tanzschule Step by Step im Gewerbepark Euzenberg zogen hundert Terrarien mit lebenden Skorpionen, Tausendfüßern, Fauchschaben und bis zu 22 Zentimeter großen Vogelspinnen viele Besucher magisch an. Vor allem Kinder trauten sich, die achtbeinigen Tropenbewohner auf die Hand zu nehmen. Leah Herrfurth wollte ihre Phobie besiegen, wie sie sagt. Die 16-jährige aus Brochthausen konnte ihre Tränen nicht zurückhalten, als sie zunächst ein Spinnenbein berührte und schließlich das Tier vom Besitzer auf die Hand bekam. „Es war unbeschreiblich. Danach hatte ich sogar ein Exemplar im Gesicht“, sagt Leah.

Foto: Richter

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Und wie fühlt sich eine Spinne an? „Weich. Wie ein Meerschweinchen.“ Diese Reaktion erlebt Sergio Neigert des öfteren: „So kann ich Interesse für die Tiere wecken. Meist ist dann der Damm gebrochen“, sagt der Ausstellungsleiter. Zwar haben die Vogelspinnen Giftklauen, „gebissen wurde aber in fünf Jahren noch niemand“. Zum Glück haben die Goliath-Riesenvogelspinne und ihre Verwandten selten Appetit. Eine Maus reicht für drei Monate. bif

Von Birgit Freudenthal

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