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Auszeichnung für St.-Martini-Krankenhaus

Qualitätssiegel Auszeichnung für St.-Martini-Krankenhaus

Das St.-Martini-Krankenhaus ist von der Deutschen Herniengesellschaft (DHG) mit einem chirurgischen Qualitätssiegel ausgezeichnet worden. Hernien sind Eingeweidebrüche, die durch Schwachstellen der Bauchwand entstehen und überwiegend Männer betreffen.

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Qualitätssiegel: Auszeichnung für das Duderstädter St.-Martini-Krankenhaus.

Quelle: (r)

Duderstadt. Jährlich werden in Duderstadt mehr als 180 Hernienpatienten operativ behandelt. Im Rahmen des Siegels als erster Zertifizierungsstufe der Fachgesellschaft werden die Operationen jetzt registriert und Bestandteil von Studien zur Qualitätssicherung. St.-Martini-Geschäftsführer Markus Kohlstedde sieht durch die Verleihung des DHG-Siegels die Motivation gewürdigt, „uns für unsere Patientinnen und Patienten beständig zu entwickeln, niemals stehen zu bleiben und die bestmögliche medizinische Versorgung zu gewährleisten“.

Knapp ein Drittel aller Männer und drei Prozent der Frauen leiden im Lauf ihres Lebens an Hernien. Die Brüche können durch angeborene Schwachstellen, Bindegewebsschwäche oder Narbengewebe nach Operationen entstehen. „Eingeweidebrüche schließen sich nicht von selbst und sollten operativ versorgt werden“, sagt Dr. Udo Iseke, Ärztlicher Direktor von St. Martini und Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie: „Rechtzeitig operiert, ist eine Hernie in der Regel völlig ungefährlich.“ Ansonsten bestehe die Gefahr der Einklemmung oder lebensgefährlichen Strangulation von Eingeweiden, insbesondere des Darms, wenn durch einen Bruch innenliegende Organe nach außen dringen. Als Alarmsignale nennt Iseke tastbare Vorwölbungen, Schwellungen, Druckgefühl und ziehende Schmerzen. Durch erhöhten Druck wie schweres Heben oder starkes Husten könne es zum Bruch der Schwachstellen kommen. Deshalb solle man bei Hernien-Verdacht Belastungen vermeiden und schnellstens ins Krankenhaus kommen.

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