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Auszubildende malen mit Flüchtlingskindern im Rosenthaler Hof

Spendenaktion der Volksbank Auszubildende malen mit Flüchtlingskindern im Rosenthaler Hof

Mit einer Malaktion haben Auszubildende der Volksbank Mitte am Dienstag Flüchtlingskinder im Rosenthaler Hof überrascht. Volksbank-Hausmeister Otmar Wippermann brachte 200 Turnbeutel mit Malutensilien mit, außerdem Kugelschreiber und Blöcke für den Deutschunterricht der Erwachsenen.

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Herbstlaub und Tuschkästen: 200 Beutel mit Malutensilien haben Volksbank-Mitarbeiter an Flüchtlingskinder im Rosenthaler Hof verteilt.

Quelle: Thiele

Duderstadt. Die genossen in Grüppchen  auf dem Außengelände die Novembersonne, im Raum für die Deutschkurse stand ebenfalls der farbenfrohe deutsche Herbst auf dem Programm. Nachdem Kundenberaterin Julia Kopp rund drei Dutzend Kinder eingesammelt hatte, wurden Buntstifte, Tuschkästen, Straßenmalkreide und Papier verteilt, an mehreren Tischen bunte Laubblätter und andere Motive gemalt.

Zum Stift griffen auch die Volksbank-Azubis Robin Hillebrecht, Dennis Kasulke, Feriz Ajeti und Praktikant Leon Heine. Ajeti, der eine IT-Ausbildung bei der Volksbank macht, ist selbst 1999 als Flüchtling aus dem Kosovo nach Pöhlde gekommen. „Als Kind hatte ich jahrelang ein Problem mit Silvesterfeuerwerk“, erzählt er: „Kriegserlebnisse brennen sich ins Unterbewusstsein ein.“ 

Psychische Belastungen durch schreckliche Erlebnisse können durch Malen besser verarbeitet werden, sagt Simone Sommer vom Jugendmarktteam der Volksbank: „Und es gibt keine Sprachbarrieren, denn Malen spricht eine eigene Sprache.“

„Zum Jahresende war eine Werbekampagne für junge Kunden bei der Volksbank geplant“, sagt Vorstandssprecher Holger Willuhn: „Auf Vorschlag unserer Auszubildenden und des Jugendmarktteams wurden die geplanten finanziellen Mittel in eine Spendenaktion für Flüchtlingskinder umgewandelt.“ Mit der Aktion und dem persönlichen Einsatz der jungen Mitararbeiter wolle die Volksbank gemäß dem genossenschaftlichen Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ dazu beitragen, dass die Kinder negative Erlebnisse aus ihrem Heimatland und auf der Flucht vergessen.

So wie sich die Kinder über die Malutensilien und die Abwechslung freuten, freute sich Regina Steffens-Grosche, Integrationsbeauftragte der Stadt Duderstadt, über das gute Netzwerk und die anhaltende Hilfsbereitschaft im Eichsfeld. Der Willkommenskultur müsse eine nachhaltige Integrationsarbeit mit den Flüchtlingen folgen, die dauerhaft den Kommunen zugewiesen werden.

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