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Auto-Sabotage in der Duderstädter Apothekenstraße

Schrauben in Reifen gedreht Auto-Sabotage in der Duderstädter Apothekenstraße

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr hatte Hanna Freckmann, die in der Apothekenstraße das Geschäft Akzente betreibt, einen Platten an ihrem Wagen zu beklagen.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Duderstadt. Schuld daran waren jeweils 1,5 Zentimeter lange Schrauben, die ein Unbekannter in den Autoreifen gedreht hatte und die sich beim Gebrauch des Wagens weiter in den Reifen bohrten. Freckmann schließt einen Zufall aus, da es in beiden Fällen die gleichen Schrauben waren, die in den Reifen steckten. Schon Ende vergangenen Jahres hätten zwei Autofahrer, die in der Apothekenstraße geparkt hatten, Schrauben in Reifen entdeckt, berichtet Hanna Freckmann. Sie hätten die Schrauben allerdings herausgedreht, bevor es zu einem weiteren Schaden kommen konnte.

Der Duderstädter Polizei sind die Sachbeschädigungen nicht bekannt. Angezeigt habe sie die Vorfälle mangels Aussicht auf Erfolg nicht, räumt Hanna Freckmann ein. Wie ihre Schwägerin Uta-Maria Freckmann, die in der Apothekenstraße das Geschäft Lebensquell betreibt, geht sie von einer gezielten Aktion aus.

Uta-Maria Freckmann mutmaßt einen Zusammenhang mit der kontrovers geführten Diskussion über die Duderstädter Fußgängerzone, zu der auch die Apothekenstraße gehört. „Sind sich die Täter bewusst, dass hier Anschläge auf Leib und Leben verübt wurden?“, fragt sich die schockierte Geschäftsfrau. Zugleich kritisiert sie, dass der Landkreis private Anzeigen gegen Falschparker verfolge, die das Recht in ihre Hand nehmen würden.

Um in der Diskussion über die Fußgängerzone einer für alle Beteiligten befriedigenden Lösung näher zu kommen, kündigt Uta-Maria Freckmann einen Gesprächabend im Lebensquell, Apothekenstraße 2, am Freitag, 8. Mai, um 19 Uhr an. Die Veranstaltung richte sich an alle, die „an einem friedlichen, dem Wohle aller dienenden Konsens interessiert sind“.

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©Richter