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Autor liest Fluchtgeschichten

Klaus von Keussler Autor liest Fluchtgeschichten

Der Autor Klaus von Keussler stellt am Dienstag, 3. Mai, sein Buch „Fluchthelfer - Die Gruppe um Wolfgang Fuchs“ im Grenzlandmuseum Eichsfeld vor. Beginn ist um 19 Uhr in der Bildungsstätte in Teistungen.

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Quelle: gt

Teistungen. Nach der Errichtung der Berliner Mauer 1961 versuchten verzweifelte DDR-Bürger auf abentuerlichen Wegen, ihrem Staat den Rücken zu kehren. Eine der bekanntesten Fluchthelfergruppen bildete sich kurz nach dem Mauerbau um den aus Jena stammenden Feinoptiker Wolfgang Fuchs, der seine Familie in den Westen holen wollte.

Nach einigen spektakulären Einzelaktionen begann die Gruppe ab Herbst 1962 mit dem Bau von Fluchttunneln. 1964 gelang es den jungen Männern, einen 145 Meter langen Tunnel unter der Bernauer Straße im Berliner Wedding zu graben, durch den am 3. und 4. Oktober 1964 57 Männern, Frauen und Kindern nach West-Berlin flüchteten.

In ihrem Buch beschreiben die Autoren Klaus von Keussler und Peter Schulenburg aus eigenem Erleben die Fluchthilfeaktionen und lassen andere Fluchthelfer, Flüchtlinge, Politiker und Journalisten als Zeitzeugen zu Wort kommen.

Teile des Buches will von Keussler am Dienstag lesen. Die Veranstaltung steht im Kontext des Projektes „Wege zur Freiheit“, das durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert wird.

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©Richter