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BGS-Kameradschaft feiert im Eichsfeld

Erinnerungsaustausch nach 50 Jahren BGS-Kameradschaft feiert im Eichsfeld

Sie waren nur 18 Monate zusammen. Die haben die jungen Männer der fünften Hundertschaft, die vor 50 Jahren beim Bundesgrenzschutz (BGS) eine Alternative zum Wehrdienst gefunden oder dabeigeblieben sind und die Beamtenlaufbahn eingeschlagen haben, aber fürs Leben zusammengeschweißt.

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Gast-Visite beim Wurftaubenclub: ehemalige Bundesgrenzschützer mit Partnerinnen.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Jahr für Jahr treffen sich die auf ganz Deutschland verstreuten ehemaligen Grenzschützer, alle fünf Jahre in Duderstadt. Dort feiern sie an diesem Wochenende auch das 50-jährige Bestehen ihrer Kameradschaft.

„Wir haben 1963 mit unserer Ausbildung beim BGS begonnen, haben für die Jubiläumsfeier aber dieses Jahr gewählt, weil alle 1964 ganzjährig in Duderstadt stationiert waren“, sagt der Nesselröder Dieter Cullmann. Das Jahr, das der Bundesrepublik den geburtenstärksten Jahrgang der Nachkriegszeit beschert hat, war für die jungen Bundesgrenzschützer prägend.

Den Konflikt am Pferdeberg, als NVA-Soldaten die Sperranlagen erweiterten und die Grenze in Richtung Westen verschoben, haben sie in vorderster Linie miterlebt. „Wir hatten alle Urlaubssperre und haben mit mulmigem Gefühl geschlossen im Feld gelegen“, erinnert sich Uwe Metzger.

Die rund 40 Ehemaligen, die fast alle in diesem Jahr 70 Jahre alt geworden sind, haben am Freitag den Wurftaubenclub Nesselröden besucht. Am heutigen Sonnabend werden sie über das Bundespolizei-Gelände geführt. Abends wird dann im Gasthaus Zur Erholung mit Musik und Tanz gefeiert.

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©Richter