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BI will Ballspielen vor dem Rathaus wiederholen

Kaum Resonanz auf Aktion BI will Ballspielen vor dem Rathaus wiederholen

Ruhig war es in den vergangenen Monaten um die Bürgerinitiative Lebendige Stadt Duderstadt. Doch die Fußgängerzonenfreunde haben für Ihr Anliegen gearbeitet - außerhalb der Öffentlichkeit. 

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Duderstadt. Für den Sonntagnachmittag hatten die Mitglieder der BI allerdings einmal mehr eine öffentliche Aktion vorgesehen, die das Spielen auf der Straße in den Mittelpunkt rücken sollte. Mit Tischtennisschlägern, bunten Bällen und hölzernen Kinderfiguren waren sie zum Rathausvorplatz gekommen, um den Kindern eine Gelegenheit zu geben, zu spielen, ohne in Gefahr zu geraten. Dann kamen Nieselregen und Wind - und die Aktion war nach kurzer Zeit beendet. Für die Mitglieder der BI kein Grund, sich zu grämen. "Wir wiederholen den Termin einfach im August", erklärte Sprecher Wilfried Dierkes.

Dass von der BI in den vergangenen Wochen und Monaten relativ wenig zu hören war, sei kein Zeichen von Untätigkeit, so Dierkes.

 
Unter anderem werde gerade abgefragt, wie andere Städte mit den jeweiligen Satzungen zur Regelung des Verkehrs im Bereich der Fußgängerzonen umgehen. "Vergleichbare Städte wie Henn. Münden, Heiligenstadt, Northeim oder Osterode", sagt Lothar Dinges, der auch für die Wählergemeinschaft Duderstädter Bürger (WDB) politisch aktiv ist. Erste Rückmeldungen lägen vor, sie müssten nun ausgewertet werden, um Ideen für rechtlich wasserdichte und eindeutige Formulierungen zu finden, die dann in die politischen Gremien zur Beratung gegeben werden sollen.  

Denn trotz der Bemühungen in Duderstadt, klarzustellen, wer wann in die Innenstadt fahren darf, gebe es nach wie vor Probleme: "Die Anwohner werden schief angesehen, wenn sie mit dem Auto vorfahren, obwohl sie es dürfen. Und andere fahren nur aus Jux und Dollerei", glaubt Dinges. "Und 90 Prozent zu schnell", fügt Wilhelm Gerstenberg hinzu. Dies habe eine Verkehrszählung der Stadtverwaltung Anfang des Jahres ergeben. 

Einen Grund für das hohe Verkehrsaufkommen sei zuletzt gewesen, dass das Parken in der Fußgängerzone nur selten geahndet worden sei. Die Mitglieder der BI seien dankbar, dass die Stadtverwaltung mit einer Erhöhung der Stundenzahl für das Kontrollieren des sogenannten "ruhenden Verkehrs" dazu beigetragen habe, das Problem in den Griff zu bekommen. Statt bisher 25 Stunden in der Woche seien die Mitarbeiter des zuständigen Ordnungsamtes - den fließenden Verkehr kontrolliert die Polizei - nun 55 Stunden in der Woche unterwegs. 

Auch Spielen - das ja eigentlich Thema am Sonntag hätte sein sollen - sei noch nicht vergessen. Die Mitglieder der Bürgerinitiative wollen sich mit Unterstützung der Opposition im Rat der Stadt weiterhin dafür einsetzen, dass im Bereich der Mariensäule ein sogenanntes Großspielgerät installiert wird. Aktuell sähen die Pläne vor, ein ebenerdiges Trampolin zu installieren, das im Falle von Großveranstaltungen abgedeckt werden könne, erklärte Doris Glahn, für die SPD im Rat der Stadt und Mitglied im Ortsrat. In diesem Zusammenhang verwies sie auch auf die Pläne, Wasserspielzeuge zu installieren. 

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Von Redakteur Nadine Eckermann

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