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Badener wählen historisches Rathaus Duderstadt für Candlelight-Wedding

Heiraten bei Kerzenschein Badener wählen historisches Rathaus Duderstadt für Candlelight-Wedding

Das ehemalige Bürgermeister-Zimmer im historischen Rathaus ist festlich geschmückt. Auf den Tischen stehen brennende Kerzen. Der Blick aus dem Erker geht direkt auf die weihnachtlich glitzernde Fußgängerzone und den Weihnachtstreff. Auch Gudrun Schmiedlin und Thomas Oeschger nutzen das Angebot der Stadt für eine „Candlelight-Wedding“ an diesem Freitag. Im Trauzimmer mit historischem Ambiente geben sie sich das Ja-Wort.

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Trauung bei Kerzenschein im historischen Rathaus: Die Badener Gudrun Schmiedlin und Thomas Oeschger trauen sich.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Beide sind Badener aus demselben Vorort von Lörrach an der Schweizer Grenze. „Wir sind uns über den Weg gelaufen“, erzählt Gudrun Schmiedlin, wie sie ihren künftigen Mann kennenlernte.

„Wir haben auch ein schönes Standesamt, ein richtiges Schlössle.“ Trotzdem wählte das Paar das Duderstädter Rathaus für ihre Trauung. Den Weg in die Fachwerkstadt fanden die Badener über Freunde im Eichsfeld. „Wir haben auch schon Urlaub in Duderstadt und Hann. Münden gemacht“, sagt die 53-jährige Verwaltungsangestellte. Das Datum 12. 12. war für sie nicht wichtig. Nach der Trauung wird im Löwen gefeiert.

Fast hätte es an diesem Freitag eine Premiere gegeben – eine Trauung im Fahrstuhl. Das Paar, das sich vor den Badenern im Rathaus trauen ließ, blieb im gläsernen Fahrstuhl mit dem Standesbeamten Thomas Kewitz stecken. Nichts ging mehr. „Nach 20 Minuten konnten wir schließlich heraus klettern, sonst hätte es die erste Trauung im Fahrstuhl gegeben“, erzählt Kewitz.  

Einmal im Jahr bietet die Stadt Duderstadt Heiratswilligen die Möglichkeit, sich bei Kerzenschein im ehemaligen Bürgermeisterzimmer im historischen Rathaus das Ja-Wort zu geben. Von dieser Möglichkeit machen am 12. 12. ein halbes Dutzend Paare Gebrauch. Zwei Paare kommen aus Duderstadt, drei aus Göttingen und ein Brautpaar aus Baden-Württemberg. Die Brautpaare bekommen auch Gutscheine für den Weihnachtstreff vor dem Rathaus.

Standesbeamtin Ute Lenz hat in zehn Jahren schon mehr als 500 Paare getraut. „Das Angebot im alten Rathaus kommt sehr gut an“, sagt sie. „Wir suchen immer einen besonderen Termin aus.“ Voriges Jahr war es der 11. 12. 13. Mehr Zeit als in einer Großstadt nehmen sich die Standesbeamten auch. Vier Trauungen in einer Stunde, das gebe es nicht, versichert Lenz.

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©Richter