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Bäume bei Nesselröden aus Sicherheitsgründen gefällt

Realgemeinde entschließt sich zu Arbeiten im Sommer Bäume bei Nesselröden aus Sicherheitsgründen gefällt

Entlang der Landesstraße 569 zwischen Nesselröden und Wöllmarshausen sind in den vergangenen Tagen reihenweise Bäume gefallen. Die Arbeiten dienten der Sicherheit, erklärte Arnold Wüstefeld am Montag auf Tageblatt-Anfrage.

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Lichte Böschung: Nach den Arbeiten der Realgemeinde fehlt eine Baumreihe entlang der L 569.

Quelle: Richter

Nesselröden. Der langjährige Vorsitzende der Realgemeinde Esplingerode, der sein Amt im vergangenen Jahr abgegeben hatte, begleitete die Arbeiten, die Autofahrer zwischen Duderstadt und Göttingen beobachten konnten. Viele Stämme auch junger Bäume seien bereits morsch gewesen, begründete er das Vorgehen. „Wir hatten Angst, dass sie auf die Straße fallen und womöglich noch jemand zu Schaden kommt.“

Rund zwei Drittel der Bäume am Straßenrand seien trocken, krank oder anderweitig angegriffen gewesen.

Die Stürme in den vergangenen Wochen hätten es notwendig gemacht, noch im Sommer zu reagieren, um die Gefahr zu bannen. Üblicherweise würden solche Arbeiten vorgenommen, wenn im Herbst das Laub gefallen sei, erklärte Wüstefeld. In Absprache mit dem Staatsforst in Reinhausen sei aber entschieden worden, nicht länger zu warten. „Wer hätte es verantworten wollen, wenn etwas passiert wäre?“, so Wüstefeld.

Rund 150 Meter Nadelhölzer und rund 200 Festmeter Laubgehölz seien entfernt worden. Überwiegend Fichten und Buchen hätten weichen müssen. Das Holz solle nun aufgearbeitet und verkauft werden. Überwiegend werde es als Industrieholz angeboten, Nutzholz sei weniger dabei gewesen. Die geschlossene Optik werde in der nächsten Zeit auf natürlichem Wege wiederhergestellt. Wüstefeld: „Es gibt genügend Unterholz.“ Das wächst wieder nach.

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