Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
Banner pro Umgehung

Bürgerinitiative streitet weiter für Südumgehung Banner pro Umgehung

Mit Bannern wollen die Unterstützer der Bürgerinitiative zur Umsetzung der Umgehungsstraße im Bereich Gerblingerode / Teistungen auf ihr Anliegen aufmerksam machen. In einem zweiten Treffen einigten sich die Teilnehmer auf Slogans, mit denen sie ihre Meinung kundtun wollen.

Voriger Artikel
Franzosen besuchen Nesselröden
Nächster Artikel
„Das Xperiment“ reist um die Welt

Ausfahrt am Euzenberg-Kreisel für die noch nicht vorhandene Südumgehung.

Quelle: Niklas Richter

Teistungen/Gerblingerode. Mit Bannern wollen die Unterstützer der Bürgerinitiative zur Umsetzung der Umgehungsstraße im Bereich Gerblingerode / Teistungen auf ihr Anliegen aufmerksam machen. In einem zweiten Treffen einigten sich die Teilnehmer auf Slogans, mit denen sie ihre Meinung kundtun wollen.

In Teistungen, Westerode und Gerblingerode sowie an mehreren Stellen in Duderstadt sollen die Banner angebracht werden, kündigen die Initiatoren an. „Verbinden, was verbunden gehört! Anbindung an die A 38, Verkehrswegeplan umsetzen“, soll beispielsweise in Teistungen stehen. Auch auf Geschwindigkeitsbegrenzungen und den bereits fertiggestellten Teil der Duderstädter Ortsumgehung wollen die Mitglieder der Bürgerinitiative hinweisen.

Teistungens Bürgermeister Horst Dornieden (CDU) dankte den Mitwirkenden für die Unterstützung und lobte: „Das Projekt Ortsumgehung kommt in Schwung.“ Teistungen sei ein staatlich anerkannter Erholungsort und Sitz einer Gemeinde, die Wert auf die Weiterentwicklung des Tourismus lege. Zudem verwies er darauf, die Menschen im Ort müssten seit 1989 „an dieser stark frequentierten Durchgangsstraße leben und Feinstaub, Lärm sowie eine krebserregende CO2-Belastung ertragen“.

Hinsichtlich der Frage, ob die Tunnellösung auch Gefahrguttransporte zulasse, forderte Gerblingerodes Bürgermeister Dieter Thriene (CDU) ein, „bei Gefahr das Recht auf Schutz einzufordern.“

Aus den Reihen der Bürgerinitiative wurde zudem die Idee vorgebracht, am Ortseingang Worbiser Straße einen Geschwindigkeitsanzeiger anzubringen und die Polizei um vermehrte Tempokontrollen an den betroffenen Durchgangsstraßen zu bitten.

Kritik übten die Teilnehmer der Sitzung am starken Verkehrsaufkommen auf der Industriestraße, das aus einer „lupenreinen Gemeindestraße“ zu einer Bundesstraße gemacht worden sei. „Momentan sind die Anlieger an der Industriestraße doppelt bestraft.“, sagte Hans-Eberhard Werner: „Mehr Verkehr und eine massive finanzielle Belastung durch Anliegerkosten.“ Die BI kündigte an, den Kontakt zu Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) zu suchen, um eine Klärung herbeizuführen.

Zu einem nächsten Treffen in Gerblingerode wolle die BI Vertreter der Polizei in Duderstadt und Heiligenstadt dazubitten, kündigt Werner an. Dann soll die Verkehrssituation an der Durchgangsstraße B 247 thematisiert werden. Ein Termin steht noch nicht fest.ne

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter