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Barrierefreiheit für Herzberger Bahnhof gefordert

Aufzüge noch immer nicht betriebsbereit Barrierefreiheit für Herzberger Bahnhof gefordert

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen fordert: Der Bahnhof in Herzberg am Harz soll barrierefrei werden. Noch immer sei für mobilitätseingeschränkte Menschen nur ein Gleis erreichbar.

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Umständliches Unterfangen, vom Rollstuhl aus eine Fahrkarte zu ziehen.

Quelle: EF

Herzberg. „Mit Bedauern stellt der Beirat für Menschen mit Behinderungen beim Landkreis Osterode am Harz fest, dass die neuen behindertengerechten Aufzüge im Bahnhof in Herzberg am Harz immer noch nicht betriebsbereit sind“, heißt es in einer Mitteilung. Dies bedeute, dass Menschen, die auf Hilfsmittel wie Rollstühle, Rollatoren oder Gehhilfen angewiesen sind, lediglich ein Gleis erreichen könnten. „Dementsprechend ist eine Nutzung des Herzberger Bahnhofes nur sehr eingeschränkt möglich, ein Umsteigen völlig ausgeschlossen.“

Auch der Zugang mit Kinderwagen, Einkaufs-Trolley, schweren Koffer oder Fahrrad sei erschwert. Eine Anfrage dazu beim Bahnhofsmanagement in Göttingen sei unbeantwortet geblieben.

Die Beiratsmitglieder Catherine Thiem und Inge Kruppa stellten während eines Ortstermins zudem fest, dass weder Hinweise vorhanden sind, dass die Aufzüge nicht funktionieren, noch wann mit einer Inbetriebnahme gerechnet werden könne. „Dies ist besonders wichtig für behinderte Menschen, die eine Reise mit der Bahn planen möchten“, erklären die Beiratsmitglieder.

Die Fahrkartenautomaten seien aus einem Rollstuhl heraus nur sehr schwer zu bedienen. Insbesondere die schlechte Lesbarkeit des Displays bei Sonneneinstrahlung und die ungünstige Höhe der Bedienelemente seien den Frauen aufgefallen.

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