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Bauarbeiten im Ambiente-Areal am Duderstädter Schützenring

Gastro-Tradition Bauarbeiten im Ambiente-Areal am Duderstädter Schützenring

Am Standort des früheren Duderstädter Event-Lokals Ambiente soll wieder gastronomisches Leben einziehen. Dies plant Manuel Künemund, der den gesamten Gebäudekomplex Schützenring 14 im Februar erworben hat und derzeit modernisieren und umgestalten lässt.

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Vor dem früheren Event-Lokal Ambiente: Manuel Künemund lässt den Gebäudekomplex am Schützenring 14 sanieren und umgestalten.

Quelle: Richter

Duderstadt. Der Sozius der in Seeburg ansässigen Rechtsanwaltskanzlei 37 war bei der Suche nach größeren Räumen für die Sozietät auf das in früheren Zeiten von der Ziegelei Bernhard genutzte Areal gestoßen. Die Bauarbeiten haben im Juni begonnen.

 
Erste Veränderung werde zum 31. Oktober die Eröffnung einer Tierarztpraxis sein, die den Bereich nutzt, in dem zuletzt eine Kinderarztpraxis ansässig war. In die darüber derzeit leer stehenden Wohnungen im oberen Bereich sollen wieder Mieter einziehen. Ob es zu Veränderungen im Zuschnitt der Räume kommt, entscheidet sich im kommenden Jahr, so der Bauherr.

 
Die Finanzberatung, die im oberen Bereich des mittleren Traktes ansässig ist, wechselt an einen Standort beim Duderstädter Bahnhof, erläutert Künemund. In die Ebene werde nach Umbauten die Kanzlei 37 einziehen, die Augenarztpraxis im unteren Bereich bleibe an ihrem Standort.

 
Wie die Räume des früheren Ambiente gastronomisch belebt werden, steht noch nicht fest. „Da sind wir in Gesprächen“, so der 32-Jährige, der bis Mitte 2016 mit konkreten Entscheidungen rechnet. Gastronomie soll auch in die Räume des früheren Bistros einziehen. Der Innenhof werde wahrscheinlich wieder als Biergarten genutzt.

 

Laserscanner im Einsatz
Die Baustelle war kürzlich Kulisse für die Präsentation eines Laserscanners mit einem Scanradius von 130 Metern, der komplexe Gebäudestrukturen, Fassaden und großvolumige Bauteile im Handumdrehen erfasst. „Überall wo das Handaufmaß viel zu komplex ist, kann das Verfahren zum Einsatz kommen“, erläuterte Diplom-Ingenieur Christian Kowalschuk von der Firma Faro. Der Scanner dokumentiere „völlig objektiv den Ist-Zustand eines Gebäudes“. Dank des integrierten GPS-Empfängers erfolge die Zuordnung und Ausrichtung der Scans, die auf einer SD-Karte gespeichert werden, in der Nachbearbeitung nahezu automatisch. Interesse an der Technik hat die Seulinger Firma Ewald Zwingmann Zimmerei und Holzbau. Timo Zwingmann zeigte sich besonders beeindruckt von der Zeitersparnis, die sich mit dem Gerät erzielen lässt. art
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©Richter