Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Bauboom in Duderstadt erfreut Förderkreis

Verein für Stadtbild- und Denkmalpflege sieht Innenstadt im Aufwind Bauboom in Duderstadt erfreut Förderkreis

Mit dem Fachwerk-Fünfeck und den Bemühungen, als Weltkulturerbe anerkannt zu werden, sieht Hermann Tallau einen neuen Zeitabschnitt für Duderstadt angebrochen. Nach 18 Jahren im Amt wurde Tallau erneut als Vorsitzender des Förderkreises für Denkmal- und Stadtbildpflege bestätigt.

Voriger Artikel
VW Touran beschädigt
Nächster Artikel
Neue Gewänder für Sternsinger aus Fuhrbach

Hermann Tallau

Quelle: EF

Duderstadt. En bloc wurden bei der Mitgliederversammlung im Couphus des Rathauses mit Tallau auch alle anderen Vorstandsmitglieder und Beisitzer bestätigt, mit dem Aufrücken von Sven Hage, Eduard Koch jun. und Jürgen Germerott ein erster Schritt zur Verjüngung unternommen. Für das kommende Jahr kündigte Tallaus Stellvertreter Wolfgang Nolte einen Generationswechsel an der Spitze des Förderkreises mit knapp 140 Mitgliedern an.

„Der Weg ist das Ziel, und dieses Ziel mobilisiert Kräfte“, umschrieb Nolte den Weltkulturerbe-Vorstoß und warb zugleich für weitere Anträge  im Zuge der Städtebauförderung: „In der Innenstadt sieht man so viele Gerüste wie seit Jahren nicht mehr.“ Auch Tallau freute sich über den Einsatz von Eigentümern zur Pflege des bauhistorischen Erbes. Eine derartige Anzahl von Bauaktivitäten im historischen Ortskern habe er in den vergangenen Jahrzehnten noch nicht erlebt: „Die Bürger sind bereit, in ihre Stadt zu investieren, die kommunalen Gremien sorgen für ein gutes Investitionsklima, die zweite Phase der Städtebauförderung ist ein großer Anreiz.“

In seinem Jahresbericht erinnerte Tallau an den Workshop von 45 Architekturstudenten zur „Vitalisierung der Duderstädter Innenstadt“, die Fachwerktriennale, den Tag des offenen Denkmals und die Nachinventarisierung des Duderstädter Denkmalbestands. Auch das ursprüngliche Anliegen des 1988 gegründeten Förderkreises wurde fortgesetzt: die Sanierung der Stadtmauer. Für einen weiteren Abschnitt von der Rosengasse in Richtung Sparkasse stellte der Förderkreis 40 000 Euro zur Verfügung.

Das hat dazu beigetragen, dass die Ausgaben 2014 die größtenteils aus Spenden gespeisten Einnahmen um rund 14 500 Euro überschritten haben. Die Kassenlage ist dennoch positiv. Zum Jahresende betrug der Kassensbestand rund 36 000 Euro. Die regelmäßige Pflege der am besten dokumentierten deutschen Stadtmauer sei problematisch, da es immer wieder Feuchtigkeitsschäden gebe, merkte Tallau an. Im Frühjahr solle die Unterhaltung des Bauwerks angegangen, unter anderem Bewuchs entfernt werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Herbstfest in Rhumspringe

©Richter